Ideale Glühwein-Temperaturen, hunderte von Lichtern und knisternde Öfen bildeten nach dem Vorabend-Gottesdienst den Rahmen und die anheimelnde Kulisse zum Auftakt für den mittlerweile 14. Adventsmarkt - den ersten unter der regie der Gemeinde. Musikalisch lenkte die Blaskapelle "Auerbachtal" auf die Advents- und Weihnachtszeit hin.
Mit Christkind
Christkind Marie Kiener eröffnete zusammen mit Bürgermeister Georg Köppl das bunte Markttreiben im Pfarrgarten und im Haus der Pfarrgemeinde. Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Vereinen und Organisationen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und bei den Ausstellern und Hobbykünstlern für ihr Mitwirken zu bedanken, damit der Markt wieder eine runde Sache und eine Bereicherung für Altendorf wird. Als ob sie es geahnt hätten: Am Samstagabend kamen die Besucher in Scharen und griffen bei Essen, Trinken und beim weihnachtlichen Angebot kräftig zu. Am Sonntag kamen dann eher die Hartgesottenen und echten Adventsmarkt-Liebhaber. Die schlechten Wetterprognosen trafen voll zu.
Nasser Sonntag
Nachdem der Regen mittags fast aufgehört hatte, keimte etwas Hoffnung auf einen trockenen Nachmittag auf. Doch als die "Bertzhofer Edelweißkapelle" zum Standkonzert ansetzte, öffnete "Petrus" wieder die Regenschleusen. Flug wurden einige Pavillons herbeigeschafft und über die Stehtische gestülpt, wenigstens Ruhe vor der Nässe zu haben. Zwar nicht in der gewohnten Anzahl, aber wider Erwarten relativ zahlreich trudelten dann auch die Gäste wieder ein. Beim Frauenbund-Cafe im Pfarrheim saß man ehedem schön warm im Trocknen und im Dachgeschoss fühlte sich der Nachwuchs in der Spielecke und beim Basteln von Sternen, Christbäumen und Krippenbildern recht wohl.
Zudem ließen sich die Regenschauer gut an den Ständen der Hobbykünstler überbrücken, wo von Strick- und Klöppelarbeiten über Filzschuhe und Kerzen bis hin zu Schmuck, Krippen und Dekoartikeln alles vorhanden war, was das Besucherherz erfreute. Umringt waren auch die Tische, an denen Maria Goetz ihr Heimatbuch und Hans Baumer seinen Bildband zum 900-Jahr-Jubiläum von Altendorf präsentierte.
Als St. Nikolaus mit seinen Engeln Sophie und Mathilda seinen Besuch abstattete, war der Pfarrgarten wieder gut gefüllt und als Lohn für das Bravsein und das Ausharren gab es für die Kinder ein süßes Hexenhäuschen. An der Losbude bimmelte immer wieder die Glocke - ein Zeichen dafür, dass wieder ein Hauptpreis gezogen wurde. Und hungrig ging bestimmt auch niemand nach Hause. Da gab es eher die "Qual der Wahl" - angefangen von Pizzas über Bratwürste, süßes Weihnachtsgebäck, leckere Honigerzeugnisse bis hin zur Kartoffelsuppe, zum Knacker-Burger und heuer erstmals auch zum Langosch und Baumkuchen. Vielleicht spielt ja "Petrus" wieder besser mit, wenn es am ersten Adventswochenende 2019 heißt: Auf geht's zum 15. Altendorfer Adventsmarkt.
















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