08.04.2019 - 17:57 Uhr
AltendorfOberpfalz

Wildverbiss weiter gesenkt

Jagdpachtvertrag wird um neun Jahre verlängert

Zuletzt im Jahre 2018 wurde der Jagdpacht für zwei Jahre ausbezahlt. Einstimmig beschlossen die Jagdgenossen bei der jüngsten Jahreshauptversammlung, den zweijährigen Turnus beizubehalten, so dass der Jagdpacht wieder 2020 für zwei Jahre ausbezahlt wird.

Jagdvorsteher Johann Braun wies darauf hin, dass mittlerweile ein neues Verbissgutachten und ein neuer Abschussplan für die nächsten drei Jahre vorliegt. Für die Hegegemeinschaft wird der Wildverbiss als "tragbar" und für das Jagdrevier Altendorf sogar als "günstig" eingestuft. Die Empfehlung lautet deshalb, den bisherigen Abschuss beizubehalten. Dieser beläuft sich auf insgesamt 54 Stück Rehwild.

Im bisherigen Jagdpachtvertrag mit den Pächtern Franz Frey und Markus Schiesl war eine nicht begrenzte Übernahme von Wildschäden vereinbart. Der Versammlung lag ein Antrag der Jagdpächter vor, die Wildschadensübernahme künftig zu deckeln und den Jagdpachtvertrag deshalb neu zu fassen. Es wurde vorgeschlagen, die Wildschadensübernahme durch die Jagdpächter auf 500 Euro pro Jahr zu begrenzen.

Dieser Vorschlag wurde von allen 21 Stimmberechtigten, die eine Fläche von 223,96 Hektar vertraten, so beschlossen. Ebenso verlängerten die Jagdgenossen den neugefassten Pachtvertrag für die Zeit vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2030.

Mit Blick auf die Afrikanische Schweinepest appelliert das Veterinäramt an die Bevölkerung, tote Wildschweine zu melden. Für die Jagdpächter betonte Markus Schiesl, dass sie stets bemüht sind, Wildschäden in Grenzen zu halten und unbürokratisch zu regeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.