17.04.2019 - 11:01 Uhr
Altenstadt bei VohenstraußOberpfalz

5500 Euro für Kindergarten-Sanierung

Die Verantwortlichen des Katholischen Kirchenbauvereins Altenstadt blicken weit über den Tellerrand hinaus und unterstützen die grundlegende Sanierung des rund 30 Jahre alten Gebäudes.

Kirchenbauverein-Vorsitzender Georg Ertl (links) überreicht mit seinen Vorstandsmitgliedern Heinrich Frischholz und Bernhard Bodensteiner (von rechts) 5500 Euro für die Sanierung des Kindergartens Don Bosco an Dekan Alexander Hösl (Zweiter von links) und Kirchenpfleger Günter Hassmann (Dritter von rechts).
von Elisabeth DobmayerProfil

Der Katholische Kirchenbauverein aus Altenstadt hat erst kürzlich für die neue Lautsprecheranlage in der Stadtpfarrkirche tief in die Tasche gegriffen und 2500 Euro locker gemacht. Jetzt ließ die Mitglieder auch die nachhaltige Bitte des Dekans Alexander Hösl im Pfarrbrief nicht kalt, der für die große anstehende Sanierungsmaßnahme im katholischen Kindergarten Don Bosco um Spenden bat. Vorsitzender Georg Ertl besprach sich in der Vorstandschaft und letztlich haben sich die Verantwortlichen durchgerungen und 5500 Euro vom Kirchenbauvereinskonto abgezweigt, die sie der Katholischen Kirchenstiftung für die Erneuerung des Kindergartengebäudes und Errichtung eines Multifunktionsgebäudes in Holzbauweise auf dem ehemaligen Ascherl-Haus überreichten. Das Fertighausgebäude wurde dafür schon im vergangenen Jahr bis auf die Kellermauern zurückgebaut.

Das rund 30 Jahre alte Kindergartengebäude soll in den nächsten Wochen bei laufendem Betrieb energetisch, barrierefrei und brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand gebracht werden. Auch das Raumprogramm soll den jetzigen Ansprüchen gerecht umgesetzt werden. Es wird keine leichte Aufgabe sein, die Sanierungsmaßnahme bei laufendem Betrieb durchzuführen. Doch wenn alle Kräfte zusammenhalten und anpacken, dann wird auch das gelingen. Dekan Alexander Hösl nahm die großzügige Spende mit Kirchenpfleger Günter Hassmann dankend entgegen. „Das Geld ist im Kindergarten gut angelegt“, waren sich auch die Kirchenbauvereinsvertreter sicher.

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