03.03.2020 - 10:14 Uhr
Altenstadt bei VohenstraußOberpfalz

Kreisfischereiverein kürt Vereinsmeister

Emmerich Sterbling und Jonas Wurzer sind die Vereinsmeister des Kreisfischereivereins aus dem Jahr 2019. Am Samstag wurden sie anlässlich der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet.
von Elisabeth DobmayerProfil

Die Liste der Veranstaltungen der Kreisfischereivereinsmitglieder war lang. Vorsitzender Johann Dittmann listete in der Jahreshauptversammlung im voll besetzten Gasthof „Grüner Baum“ alle detailliert auf. Doch auch die Bekanntgabe der Vereinsmeister stand auf der umfangreichen Tagesordnung. Emmerich Sterbling überraschte mit einem Gesamtfanggewicht von knapp 12 Kilogramm und ließ seine Kontrahenten hinter sich und Jonas Wurzer holte sich mit 3180 Gramm Fanggut, den Jugendvereinsmeistertitel. Eine Fischereijahreskarte gehörte als Geschenk zu diesem Erfolg.

Mit dem Leiter der Lehr- und Versuchsanstalt in Almesbach, Helmut Konrad, und dem Gehegeleiter des Staatsguts Pfrentsch, Helmut Bamler, trafen sich die Kreisfischer, um das Problem mit dem Hauptzugang zur Pfreimd zu lösen. Obwohl Abhilfe versprochen wurde, habe man bisher nichts mehr gehört. Man wolle jetzt nochmal eine Frist setzen, falls aber keine Verbesserung festgestellt werde, sollen die Pachtzahlungen gekürzt werden, hieß es. Die dortigen Zäune gelten als Wolfsschutz und sollen eventuell zum Ausheben umgearbeitet werden, informierte der Vorsitzende.

Im Mai wird wieder eine Fahrt zum Dorschangeln nach Dänemark angeboten. Dafür sind noch drei Plätze frei. Beim Bauernmarkt in Verbindung mit der autofreien Spielstadt wird der Kreisfischereiverein mit einem Schauaquarium für eine Bereicherung sorgen. 2021 feiert der Verein, als einer der ältesten Fischereivereine in Bayern, 140-jähriges Bestehen, gab der Vorsitzende bekannt. Schriftführer Richard Koller ging ebenfalls noch einmal auf die einzelnen Veranstaltungen ein.

Auf Antrag von Helmut Bäumler wurde einstimmig das Vorlesen des Protokolls abgeschafft. Fischereiaufseher Martin Puff stellte keinerlei Verstöße bei seinen Kontrollgängen an den vereinseigenen Gewässern fest. Allerdings stellte er ein erhöhtes Aufkommen an Kormoranen an den Fischgewässern bei Altentreswitz fest. Fressplätze des Fischotters wurden dagegen am „Totenbrettlweiher“ gefunden. Mit Kameras, die der Verein vom Fischereiverband erhielt, werden die Vorkommen des Fischotters dokumentiert und die Daten an den Verband gemeldet.

Für die angenehme Zusammenarbeit in all den Jahren dankte Dittmann Moosbachs Bürgermeister Hermann Ach mit einem Fischmesser. Der Sperlweiher in Gröbenstädt sei seit jeher die Verbindung des Vereins zur Nachbarkommune gewesen. Der Vohenstraußer Stadtrat Johann Gösl weiß ganz genau, wie viel Arbeit die Fischer in ihr Hobby und in die Vereinsarbeit stecken. Für die fast 5000 Arbeitsstunden, die vermutlich gar nicht reichen, sagte er im Namen der Stadt ein Dankeschön an die Mitglieder.

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