05.12.2019 - 10:18 Uhr
Altenstadt bei VohenstraußOberpfalz

Marienkapelle "Mariä Geburt" hat viele Förderer

Das ganze Jahr kümmert sich die Dorfgemeinschaft aus Ober- und Untertresenfeld um das kirchliche Kleinod. Einmal im Jahr dürfen sich die fleißigen Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung viel Lob abholen.

Der Patroziniumsgottesdienst in Obertresenfeld, einer der ersten offiziellen Termine des Kaplans Alexander Ertl nach seiner Ankunft in der Pfarrei, blieb ihm äußerst positiv im Gedächtnis. Daran ist die anschließende Feier in der Zoigl-Lounge nicht ganz unschuldig, wie zu vernehmen war. Bei der Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins ging er auf die Amazonassynode mit Blick auf den ökologischen Charakter ein.
von Elisabeth DobmayerProfil

29 Mitglieder des Kapellenvereins haben sich nach dem Gottesdienst in der Marienkapelle „Mariä Geburt“ in Obertresenfeld im Gasthof „Grüner Baum“ zusammengesetzt, um das vergangene Vereinsjahr zu bilanzieren. Außerdem beleuchtete Kaplan Alexander Ertl die Amazonassynode, die im Herbst dieses Jahres im Vatikan stattfand.

Kassier Stefan Kick berichtete von den finanziellen Bewegungen auf dem Vereinskonto. Josef Kick prüfte mit Peter Frischholz die Richtigkeit der vorgelegten Zahlen und leitete die Entlastung der Vorstandschaft ein, die ohne Einwände gewährt wurde. Vorsitzender Josef Fritsch teilte mit, dass der Verein aktuell 99 Mitglieder zählt.

Erstmals wurde beim Patrozinium diesmal die weltliche Feier in die benachbarte Zoigl-Lounge verlegt. Dies werde auch im nächsten Jahr wieder so sein, machte Fritsch deutlich. Der Patroziniumsgottesdienst mit Dekan Alexander Hösl und Kaplan Alexander Ertl sowie der Jugendkapelle Roggenstein sei wieder ein erhebendes Zeichen der Verbundenheit gewesen. Bei der Kaplanverabschiedung von Ulrich Eigendorf waren die Mitglieder ebenfalls anwesend.

Kaplan Ertl stellte heraus, dass einer seiner ersten offiziellen Termine in der Pfarrei das Patrozinium der Marienkapelle gewesen sei und er gleich einen sehr guten Eindruck von der Gemeinschaft im Dorf gewonnen habe. Josef Fritsch dankte allen Helfern die sich tatkräftig das ganze Jahr um die Kapelle einbringen und Sorge tragen, dass sich dieses Kleinod immer im schönsten Gewand präsentiert, angefangen vom Blumenschmuck über das Reinigen des Areals um die Kirche. Sein Dank galt ebenso allen Priestern in der Pfarreiengemeinschaft, die es ermöglichen, dass in diesem kleinen Juwel Messen gefeiert werden und so das christliche Leben im Dorf gelebt werden kann. In das Lob bezog er auch Mesner Anton Striegl und die Lektoren ein. Im nächsten Jahr werde das Patrozinium am 6. September gefeiert, gab Fritsch bekannt.

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