09.12.2019 - 17:25 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

CSU stellt Wahlprogramm vor

Auf geht’s Altenstadt. Unter diesem Motto steht das CSU-Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2020, das die Christsozialen vorstellten. Schwerpunkte sind unter anderen Familie, Jugend und Vereine.

von Werner SchmolaProfil

Gut ein Vierteljahr vor der Kommunalwahl präsentiert die Altenstädter CSU ihr mehrseitiges Programm für die kommenden Jahre. Wie CSU-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat, Dominik Baschnagel, betont, geht es dabei nicht um ein Programm auf wenige Jahre begrenzt, sondern um eine klare Zielformulierung. „Wir haben uns die Frage nach einem Altenstadt in zehn oder 15 Jahren gestellt. Mit unseren Projekten wollen wir die Zukunft gestalten.“

Die Christsozialen legen Wert auf die Unterstützung von Familien, jungen Menschen und Senioren. „Kinderfreundlich soll die Gemeinde durch ein neues, themenbezogenes Spielplatzkonzept und die Möglichkeit zu verkehrsberuhigten Bereichen werden“, schreibt die CSU in ihrem Wahlprogramm. Außerdem befasst sich das Programm zum Bereich Jugend mit den Themen Jugendförderpreis und Jugendbeirat. Ebenso großen Raum nehmen Ehrenamt und Vereine ein. Mit einem „Ausschuss für Ehrenamt und Kultur“ und der Aufwertung des Neubürgerempfangs zu einem „Bürger- und Vereinsempfang“ sollen Ehrenamtliche mehr Mitsprache erhalten und Vereine und Bürger zusammengeführt werden.

Ganz eindeutig geht es der CSU um neues Wohnen (Nachverdichtung, neue Wohnformen und neue Baugebiete) und darum, die Wirtschaft zu fördern. „Wir müssen uns um Neuansiedlungen von Unternehmen genauso kümmern wie um die bereits ansässigen Firmen“, betont Baschnagel und verweist auf die Initiativen im Programm. Demnach soll im Gemeindegebiet bestes Internet und bester Mobilfunk zur Verfügung stehen und ein Facharbeitskreis mit der Wirtschaft gegründet werden.

Wie Gemeinderat Ralph Bauer beschreibt, sollen die Finanzen stabil bleiben und Neuverschuldung vermieden werden. „Investitionskredite dürfen aber nicht per se ausgeschlossen werden.“ Vielmehr geht es der CSU darum, den „Investitionsstau der letzten Jahre abzubauen“, den Haushalt zu verschlanken und die Einnahmen wieder zu steigern. Zusätzlich beschäftigt sich die CSU mit der Öffentlichkeitsarbeit, dem Servicegedanken im Rathaus, der Digitalisierung. Weiter fordert die CSU die Wiederbelebung des Infoblatts und die Rückkehr zu einem „echten Bürgerfest in der Hauptstraße“.

FU-Vorsitzende und Gemeinderätin Elisabeth Weiß betont: „Mit unseren motivierten und dynamischen Kandidatenteam bilden wir auch die Gesellschaft ab. Mit fünf Frauen spielen bei uns die Themen Familie, Kinder und Senioren eine große Rolle.“

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