Altenstadt an der Waldnaab
14.05.2026 - 10:47 Uhr

Diamantene Hochzeit im Hause Kamm in Altenstadt/WN

Von wegen Unglückstag: Sieglinde und Ferdinand Kamm aus Altenstadt/WN haben an einem Freitag, den 13., geheiratet. Das ist nun stolze 60 Jahre her. Ein Grund zu feiern.

Seit 60 Jahren gehen Ferdinand und Sieglinde Kamm gemeinsam durchs Leben. Stadtpfarrer Thomas Kopp und Bürgermeister Ernst Schicketanz (hinten von links) gratulierten. Bild: adj
Seit 60 Jahren gehen Ferdinand und Sieglinde Kamm gemeinsam durchs Leben. Stadtpfarrer Thomas Kopp und Bürgermeister Ernst Schicketanz (hinten von links) gratulierten.

Am Donnerstag feierten Sieglinde und Ferdinand Kamm aus Altenstadt/WN ihren 60. Hochzeitstag. Wie Sieglinde Kamm erzählte, sei der Freitag, 13. Mai 1966, ein Glückstag in ihrem Leben gewesen. Vor dem damaligen Bürgermeister Eduard Festbaum schlossen sie und ihr Mann im Standesamt ihre Ehe. Den kirchlichen Segen erhielt das Paar einen Tag später von Pfarrer Johann Meier. Bürgermeister Ernst Schicketanz und Stadtpfarrer Thomas Kopp gratulierten dem Jubelpaar zum Ehejubiläum.

Der gebürtige Neustädter Ferdinand und die Altenstädterin Sieglinde haben sich nach eigenen Angaben am Süßenloher Weiher kennengelernt. Beide waren ehrenamtlich bei der Wasserwacht. Nach der Heirat wohnte das Paar zunächst im Haus der Eltern der Braut. In den Jahren 1972 und 1973 bauten sie ihr Haus in der Hauptstraße. Wie der gelernte Bauingenieur erzählte, war der Untergrund zunächst so morastig, dass der Bagger immer wieder mit einer Raupe aus der Baugrube herausgezogen werden musste. Doch die folgende feste Lehmschicht ermöglichte dann den Bau trotzdem. Bereits 1973 zog das junge Paar mit seiner 1967 geborenen Tochter Birgit ins neue Haus. 1975 erblickte die zweite Tochter Claudia das Licht der Welt.

Beruflich war Ferdinand Kamm nach drei Jahren Arbeit in Bamberg beim Straßenbauamt in Weiden tätig. Seine Frau Sieglinde, die am Finanzamt gelernt hatte, machte sich als Steuerberaterin selbstständig. Ein großes Hobby des Jubelpaares waren immer gemeinsame Reisen. Das bevorzugte Urlaubsziel der beiden war Südtirol. Ein Erlebnis, so die Jubelbraut, war die Wanderung auf der Chinesischen Mauer.

Über viele Jahre war Ferdinand Kamm passionierter Sänger im Kirchenchor. Nach Operationen an Hüfte und Knie ist Sieglinde Kamm auf den Rollstuhl angewiesen. „Großes Glück“, so Ferdinand Kamm, „haben wir mit unserer Tochter Claudia. Sie hat ihren Beruf aufgegeben und die Vollzeitpflege übernommen.“ So kann das Ehepaar weiterhin in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Große Freude bereiten dem Jubelpaar die acht Enkelkinder.

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