Es ist zweifellos ein Zukunftsprojekt für die Meerbodenreuther Ortsfeuerwehr. Der Gemeinderat hatte es in Abstimmung mit der Feuerwehr angepackt. Das alte Feuerwehrhaus ist abgebrochen, und die Mauern für das neue Feuerwehrhaus ragen schon auf. Alles bestens, wenn man die Pläne betrachtet: zwei Stellplätze plus Unterrichtsraum, Umkleiden sowie Sanitär- und Nebenräume. Geschätzt kostet das Vorhaben 1.941.540 Euro. Die großen Arbeiten vom Rohbau bis zum Dach sind vergeben, genauso wie Fenster, Heizung und Lüftung.
Die Gemeinde erhält pro Stellplatz eine Förderung von 127.000 Euro. Diese wurde erstmals nur für einen Stellplatz beantragt. Vorausschauend aber wurde das Gebäude auf einen zweiten Stellplatz ausgerichtet. Da die Förderung nach sich zieht, dass innerhalb von drei Jahren ein geförderter Stellplatz mit einem Einsatzfahrzeug belegt sein muss, hält man sich die Option noch offen. Damit geht auch der Kommandant der Feuerwehr Meerbodenreuth, Raimund Pamler, konform.
Feuerwehr ist begeistert
Im Gespräch mit Oberpfalz-Medien stellt sich vor Ort bei der Baubegehung heraus, dass seine Feuerwehr begeistert ist. Besonders ist es, hier das Ergebnis einer Planung, abgestimmt mit der Gemeinde, im Entstehen zu sehen. „Mit diesem Feuerwehrhaus gehen wir als Feuerwehr Meerbodenreuth guten Zeiten entgegen“, sagt Pamler. Zumal ja noch obendrauf ein neues Feuerwehr-Einsatzfahrzeug, ein LF 10 mit 2000 Litern Wasser, folgt. In den nächsten Wochen wird man mit der Herstellerfirma die Bestückung besprechen.
Gebäude wird winterfest
Gegenüber Bürgermeister Schicktanz und den Gemeinderäten stellt der beauftragte Architekt Wolfgang Schultes bei der Besichtigung heraus, dass die Bauarbeiten eigentlich gut laufen. Dieses Jahr will man das Gebäude noch winterfest kriegen. Im Winter kann der Innenputz folgen und im Frühjahr dann der Außenputz. Schultes betont, dass man zumindest im Moment noch unter den geschätzten Kosten liegt. Dass die Entsorgung des Aushubmaterials viel Geld gekostet hat, sagte Bürgermeister Schicktanz. Über das Innenleben des Baus mit Sanitäreinrichtungen, Heizung und was noch daran hängt, informierte Fachplaner Christian Flessa. Dies alles folgt nachgelagert.
Zur möglichen Beteiligung der Feuerwehr selbst äußerte sich Kommandant Pamler dahingehend, dass sich die Wehr bei der Innenausstattung miteinbringen werde. Sei es mit Arbeitsleistungen oder auch finanziell. Relativ zufrieden zeigten sich Bürgermeister Schicketanz und sein Gremium, das im Nachgang noch in einer Außensitzung im Schützenheim zwei Bauanträge behandelte: ein Freisteller für den Neubau einer Werk- und Lagerhalle in Altenstadt und ein Bauantrag für eine Terrassenüberdachung.













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