27.11.2018 - 11:35 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Nachwuchssorgen bei Weiß-Blau unübersehbar

Hier ist nicht alles eitel Sonnenschein: In der Jahreshauptversammlung des Kegelvereins Weiß-Blau Altenstadt kommen die aktuellen Probleme, die viele Vereine plagen, ans Licht.

Der neu gewählte Vorstand von Weiß-Blau Christa Frenzel, Tanja Wenning, Udo Janikowsky, Walter Wenning, Ehrenvorstand Joachim Schramek, Rudolf Schröpfer, Bürgermeister Konrad Adam und Reinhold Stich (von links).
von Johann AdamProfil

Einstimmig wählten die Mitglieder des Kegelvereins Weiß-Blau ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre in der Jahreshauptversammlung in "d`Wirtschaft". Weiter beschlossen die Mitglieder eine Anpassung der Satzung.

Vorssitzender Rudolf Schröpfer ging kurz auf das vergangene Jahr ein. Themen waren vor allem die neue Datenschutzgrundverordnung der EU und die Anpassung der Satzung. Sportlich gesehen machen vor allem die Gewinnung von Nachwuchs dem Vereinsboss sorgen. Die immer wieder wegfallenden aktiven Mitglieder können leider nicht ersetzt werden. Die Beteiligung am Rathausfest, das Treffen mit den Freunden aus dem Vogtland, die Clubmeisterehrung und die Weihnachtsfeier waren die gesellschaftlichen Höhepunkte.

Der Bericht der Sportwartin spiegelte das sportliche Jahr wieder. 2017/18 waren zwei Männermannschaften, eine Gemischte und eine Frauenmannschaft im Einsatz. Die Männer 1 belegten den achten Platz in der Kreisklasse A. Einen guten dritten Platz erreichten die Männer 2 in der B-Klasse. Auch die Damen belegten den dritten Platz in der Kreisliga. Die Gemischte musste wegen Verletzungen aus dem Spielbetrieb abgemeldet werden. Mannschaftsbeste waren Reinhold Stich (Männer 1/521 Kegel), Hans Greiner (Männern 2/527 Kegel), Christa Frenzel (Frauen/490 Kegel) und Rudolf Schröpfer (Gemische/ 469 Kegel). Klubmeister ist Thomas Rupprecht, bei den Frauen gewann Christa Frenzel. Aktuell belegen die Männer Platz 9, die Männer 2 den 7. Platz und die Frauen den 11. Platz. Für die Rückrunde erhofft sich Sportwartin Tanja Wenning eine bessere Punkteausbeute.

Kassier Udo Janikowsky konnte von einer „schwarzen Null“ berichten. Er führte aus, dass vor etwa 15 Jahren fast doppelt so viele aktive Spieler gab, derzeit sind 19 gemeldete Spieler in den Mannschaften, doch die Ausgaben sind nicht weniger geworden sondern gestiegen. Zweiter Bürgermeister Konrad Adam dankte dem Verein für sein sportliches und gesellschaftliches Engagement im Namen der Gemeinde.

Bei den Neuwahlen sprachen sich die Mitglieder wieder für Rudolf Schröpfer aus. Ihm zu Seite stehen Walter Wenning (Stellvertreter), Udo Janikowsky (Kassier), Christa Frenzel (Schriftführerin) und Tanja Wenning (Sportwartin). Die Kassenprüfer sind Reinhold Stich und Konrad Adam.

Udo Janikowsky trug die beiden Absätze der Satzung, die auf Anregung des Finanzamts geändert werden müssen, vor. Einstimmig stimmten die Mitglieder den neuen Formulierungen zu.

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