05.02.2019 - 10:31 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

SPD 60 Plus heißt Mitbestimmen

Sie wollen weiter für eine gerechtere Verteilung in der Gesellschaft kämpfen. Dies unterstreichen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der SPD 60 plus in der Unterbezirksversammlung Weiden-Neustadt in der "Wirtschaft".

Der wiedergewählte Vorsitzende der SPD Arge 60 plus Helmut Fastner (7.von links) mit seiner neu gewählten Vorstandschaft.
von Johann AdamProfil

"Wir sind politisch aktiv und wollen soziale Gerechtigkeit", das hat sich die Arbeitsgemeinschaft (AG) 60 Plus der SPD im Unterbezirk Weiden-Neustadt-Tirschenreuth auf die Fahnen geschrieben. Die Mitglieder machten das in Diskussionen und Wortmeldungen in der Unterbezirkskonferenz deutlich.

Fastner berichtete, dass 1405 Mitglieder des Unterbezirks über 60 Jahre alt sind. Dies entspreche 51,54 Prozent der Mitglieder. Damit ist sie die stärkste AG in der Oberpfalz. "Seit dem Sommer 2017 präsentieren wir uns auch auf einer eigenen Homepage", berichtete Fastner. Die Neugründung der 60plus AG in Vohenstrauß war ein Erfolg. Und in den vergangenen zwei Jahren hielt die AG insgesamt 39 Veranstaltungen ab. Dabei ging es um Asylthemen, Gefahren von rechts, aktuelle Rentenfragen, Sozialwahlen und Altersarmut. "Zum Thema Soziale Gerechtigkeit haben Brigitte Scharf und ich einen Antrag ausgearbeitet, der noch beschlossen werden soll", sagte Fastner. Er forderte auf, sich für die Anliegen der Bevölkerung einzubringen. "Damit die nächsten Wahlen wieder bessere Ergebnisse für die SPD bringen."

Bei den im Anschluss durchgeführten Neuwahlen wurde Helmut Fastner (Weiherhammer) einstimmig wieder zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurden Brigitte Scharf (Tirschenreuth/neu) und Heinrich Rewitzer (Vohenstrauß/neu). Schriftführer ist Oskar Schwarz (Neustadt), sein ist Stellvertreter Erich Völkl (Vohenstrauß). Beisitzer sind Barbara Fastner (Weiherhammer), Wilhelm Moser, Kunigunde Zupfer, Helmut Zupfer (alle Weiden), Sigurd Passow, Roberto Troll (beide Vohenstrauß), Maria Schäffler (Erbendorf), Margareta Rieger und Karl Schmidberger (beide Neustadt). Weiter wurden sieben Delegierte zur Landeskonferenz und 17 Delegierte zur Bezirkskonferenz gewählt.

Danach verabschiedete die AG einen Antrag zum SPD-Bezirksparteitag. Darin forderte sie „endlich soziale Gerechtigkeit für alle und den Abbau der sozialen Nachteile“. Die Arbeitsgemeinschaft forderte eine Umverteilung und eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes sowie eine gerechtere Rentenpolitik ohne eine Anrechnung bei gewährten Sozialleistungen. Die Mitglieder votierten einstimmig für den Antrag.

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