Altenstadt an der Waldnaab
08.06.2026 - 14:58 Uhr

Zwischen Hoffnung und Angst: Familie aus Altenstadt kämpft nach Schicksalsschlag

Im Oktober vergangenen Jahres änderte sich das ganze Leben von Familie Dombrowsky. Heute kämpfen sie für ein möglichst selbstbestimmtes Leben und dafür, nicht vergessen zu werden.

Marc und Susanna Dombrowsky aus Altenstadt/WN kämpfen nach einem Schicksalsschlag für ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Bild: Marc Dombrowsky/privat
Marc und Susanna Dombrowsky aus Altenstadt/WN kämpfen nach einem Schicksalsschlag für ein möglichst selbstbestimmtes Leben.

Im Oktober vergangenen Jahres traf Familie Dombrowsky aus Altenstadt/WN ein Schicksalsschlag, der alles veränderte. „Vor dem 16. Oktober 2025 waren wir eine ganz normale Familie, an den Wochenenden haben wir viele Ausflüge gemacht“, erzählt Marc Dombrowsky. Doch dann brach seine Frau Susanna Dombrowsky plötzlich zusammen.

In ihrem Hirn war ein Aneurysma geplatzt, die 31-Jährige wurde notoperiert und war in Lebensgefahr. Danach lag sie im Koma, erlitt einen Schlaganfall und musste mehrmals erneut operiert werden.

Seit Mitte Mai ist die zweifache Mama wieder zuhause, doch sie ist halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Das Ziel der Familie ist, dass Susanna Dombrowsky möglichst selbstbestimmt leben kann. Dafür benötigen sie laut ihrem Ehemann unter anderem ein neues Auto und einen Treppenlift, da die Familie in einer Wohnung im zweiten Stock lebt. Der Beratungstermin mit einer Spezialfirma steht noch aus, am Telefon habe man ihm aber gesagt, er müsse mit rund 20.000 bis 35.000 Euro rechnen, erzählt Marc Dombrowsky. „Leider übersteigen die Kosten trotz aller Bemühungen unsere finanziellen Möglichkeiten“, bedauert er. Mit einem Spendenaufruf unter dem Motto „Gemeinsam Barrieren überwinden – Hilfe für meine Frau“ über die Plattform „Go Fund Me“ versucht er jetzt, genug Geld zusammenzukriegen.

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