Josef Winklmann aus Altentreswitz war einer der drei längst gedienten Kreisjugendwarte der Feuerwehren in ganz Bayern. Ein Feuerwehrmann durch und durch. Zu seinem 70. Geburtstag ließ es sich deshalb die Spitze der Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Marco Saller, den Kreisbrandinspektoren Wolfgang Schwarz, Martin List und Martin Weig sowie die amtierende Kreisjugendfeuerwehrwartin Miriam Schuller nicht nehmen, persönlich bei dem verdienten Feuerwehrmann vorbeizuschauen. Wenige Tage später lud Josef Winklmann ins Pfarrheim nach Böhmischbruck eine große Gästeschar ein, um auf das runde Jubiläum ein Glas zu erheben. Beruflich ergriff Josef Winklmann nach seiner Schulzeit den Beruf des Landmaschinenmechanikers bei der BayWa in Vohenstrauß. Dort blieb er bis zur Schließung der Tankstelle 1982. Danach kam er bis 2005 bei der Firma Zippel in Moosbach unter und wechselte dann zur „Denkstatt“, bis er vor vier Jahren in den Ruhestand ging.
Am 29. Januar 1963 erklärte er bei der Böhmischbrucker Feuerwehr seine Mitgliedschaft und war von 1975 bis 1981 auch als erster Kommandant in der Verantwortung. Ebenso aktiv brachte sich Winklmann bei der Feuerwehr auf Kreisebene ein. Von 1979 bis 2004 übernahm er zeitgleich den Posten des Kreisbrandmeisters und leitete als Kreisjugendfeuerwehrwart den Nachwuchs in der Region. Zudem war der Floriansjünger sechs Jahre lang stellvertretender Bezirksjugendwart in der Oberpfalz, sowie im Landesfeuerwehrausschuss Bayern und bei der Deutschen Jugendfeuerwehr auf Bundesebene, ehrenamtlich bis zum Ausscheiden wegen des erreichten Dienstalters tätig. Seit Jahren unterhält Winklmann auch eine enge Freundschaft zur Feuerwehr Pfrentsch und ist dort Mitglied. Derzeit bringt sich Winklmann als kommissarischer zweiter Vorsitzender der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Böhmischbruck aktiv in das Vereinsgeschehen ein und leitet die Sanierungsmaßnahmen im Pfarrheim mit an.
Die gesamte Dorfgemeinschaft Altentreswitz, der VdK-Ortsverband, die Jagdgenossenschaft Böhmischbruck, aber auch Dekan Alexander Hösl mit der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat schlossen sich den Glückwünschen an. Nicht zu vergessen die Kirchenchorgemeinschaft mit Chorleiterin Daniela Bock, die dem Sänger ein Ständchen brachten. Dass Josef Winklmanns Wort Gewicht hatte, beweist auch die Tatsache, dass er bei der Katholischen Landjugend auf Orts-, Kreis- und Diözesanebene tätig war. Natürlich gehörten Ehefrau Margarete, seine Kinder mit Partnern und die Enkelkinder Nico, Nina und der kleine Hannes zu den ersten Gratulanten am frühen Morgen. Zur Feier gab sich die gesamte Verwandtschaft ein Stelldichein.













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