13.03.2019 - 17:55 Uhr
Altmannshof bei PoppenrichtOberpfalz

Zum Fisch ein Happen Politik

Das politische CSU-Fischessen sprengt fast den Rahmen. Weit über 100 Gäste kommen in den Gasthof Kopf nach Altmannshof und hören, was ihnen Bürgermeisterkandidat Hermann Böhm und der Amberger OB Michael Cerny zu sagen haben.

„Wir „rödeln“ beide mit Leidenschaft für unsere Bürger“ so Oberbürgermeister Michael Cerny (links) beim Fischessen in Altmannshof. Als kleines Dankeschön für die Wahlkampfhilfe überreichte ihm Hermann Böhm eine Flasche „Böhmischen Eierlikör“ aus eigener Herstellung.
von Autor GFRProfil
Hermann Böhm (rechts) und Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny (Zweiter von rechts) wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten.

So stellte sich Böhm kurz vor und meinte, dass er bereits als sechzehnjähriger JUler aktiv politisch tätig war und im Laufe der Jahre Kontakte "bis hinauf nach München" knüpfte. Mit "Poppenricht 2040" wolle er die Gemeinde zukunftsfähig aufstellen und dafür kämpfen, dass es den nachfolgenden Generationen "wenigstens genauso gut, wenn nicht sogar besser" gehe. "Wir müssen unsere Infrastruktur barrierefrei und seniorengerecht gestalten", so Hermann Böhm, "damit auch Mitbürger mit eingeschränkter Mobilität gut voran kommen." Dank gesunder Mittelständler, guter Steuereinnahmen und einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote in der Region, könne die Gemeinde sich Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen und die Gemeindeentwicklung leisten. Weitere gemeindliche Liegenschaften müssten nach und nach energetisch saniert und Heizungen von fossilen auf nachwachsende Energieträger umgerüstet werden, erklärte Böhm.

Amberg und Poppenricht würden als Nachbargemeinschaften eine "Schicksalsgemeinschaft" bilden, so Oberbürgermeister Michael Cerny, aber das treffe interessanterweise auch persönlich zu, denn Hermann Böhm sei 1996 erstmals in den Gemeinderat gewählt worden, im selben Jahr er zum ersten Mal in den Amberger Stadtrat. "Und ab 2002 waren wir beide jeweils stellvertretende Bürgermeister. Seither rödeln wir mit Leidenschaft für die Interessen unsere Bürger, aber auch damit sich die nächste Generation hier wohlfühlt." Die Stadt Amberg und die Gemeinde Poppenricht müssten sich überlegen, wo ihre gemeinsamen Stärken liegen, um weitere Arbeitsplätze sowie Wohnraum zu schaffen. Cerny: "Wenn Bauland oder Gewerbegebiete ausgewiesen werde, ist der Ausdruck Flächenfraß falsch. Flächen werden nicht gefressen, sondern anders genutzt." Cerny betonte, dass qualifizierte Fachkräfte nur dann in die Region wechseln, wenn hier auch attraktiver Wohnraum angeboten werde - sei es in Amberg oder den Umlandgemeinden. Bildung für unsere Kinder habe Priorität, so Cerny. "Und da arbeiten Amberg und Poppenricht schon über Jahre zusammen. Kinder aus Schäflohe und Karmensölden besuchen die Grundschule in Poppenricht, Poppenrichter Kinder gehen in die Ammersrichter Mittelschule, später in die Realschule oder Amberger Gymnasien.

Böhm habe nach Cernys Meinung viel kommunalpolitische Erfahrung und klare Visionen, wie er seine Gemeinde führen wolle. Er würde sich freuen, so Cerny abschließend, mit Hermann Böhm in den nächsten Jahren erfolgreich zusammenarbeiten zu können.

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