Beispielsweise bei der Senioren-Union. Dort treffen sich viele ehemalige Bürgermeister und Kommunalpolitiker regelmäßig zum politischen Gedankenaustausch mit Abgeordneten und Mandatsträgern. Ihre Mitglieder haben Jahrzehnte kommunalpolitische Verantwortung getragen und in ihren Heimatgemeinden entscheidend mitgestaltet.
In den vergangenen Tagen war man im Gasthaus Kopf in Altmannshof zusammengekommen. In der Diskussion mit Harald Schwartz, Bezirksrat Martin Preuß sowie die Listenkandidaten Thomas Bärthlein für den Landtag und Henner Wasmuth für den Bezirkstag ging es nicht nur um Landespolitik, sondern auch um viele Themen, die derzeit die Menschen in allen Bevölkerungsschichten berührt.
Vom Pflegegeld, über das Baukindergeld für junge Familien, das Bayerische Familiengeld, Zuzüge und das Dauerthema Pflegekräfte - die Themen waren zahlreich, die die Kandidaten so kurz vor der Land- und Bezirkstagswahl anschnitten.
Für Wehrpflicht
Landtags-Listenkandidat Thomas Bärthlein (CSU) fand es zum Beispiel überhaupt nicht gut, dass die Wehrpflicht ausgesetzt worden ist. "Hier beginnt für viele Menschen der Punkt für die Übernahme von Verantwortung." Gerade die Schaffung von Pflegeplätzen samt Personalausstattung sei die Gesellschaft den Menschen schuldig, die viele Jahrzehnte lang Vorleistungen in der Vergangenheit erbracht hätten, so Martin Preuß, der wieder für den Bezirkstag kandidiert. "Nicht zuletzt betone ich, dass der Bezirk für die Grundversorgung 120 Millionen Euro in der Oberpfalz investiert hat", so Preuß. Die Medizin weiter in die Fläche zu den Menschen zu bringen, das sei sein Ziel. "Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern dafür eintreten, auch wenn es manchmal hart ist", sagte er.
Die Messer wetzen
Von Mut und Zuversicht sprach Harald Schwartz in seinem Statement, auch wenn Umfragewerte dies manchmal nicht hergeben würden. "Wir haben die bessere Mannschaft", meinte er mit Blick auf die "Maikäferpolitik" anderer Mitbewerber, die nur alle paar Jahre zu sehen seien. "Wir waren da, wir sind da und wir werden auch künftig da sein, wenn es um die Belange in Bayern geht."
Er sehe es als bedenklich an, dass schon fast Demagogie gegen die Union betrieben werde, so Schwartz. "Die CSU hat bewiesen, dass sie ein Land nach oben bringen kann und ich schlage vor, dass das Wort Protestwähler als Unwort des Jahres vorgeschlagen wird - noch dazu, wenn man nicht einmal die Namen der zu wählenden Personen kennt." Letztendlich sei es immer die CSU gewesen, die in Bayern Stabilität erreicht habe. Dazu gebe es keine Alternative. "Auch wenn manche Politiker der Freien Wähler die Messer wetzen."













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