29.11.2019 - 15:26 Uhr
Altmannshof bei PoppenrichtOberpfalz

Reisinger "mit voller Kraft für Zukunftslandkreis"

Mit 135 von 136 Stimmen kürt die Amberg-Sulzbacher CSU ihren Landratskandidaten, ähnlich auch die Kreistagsliste für 2020. Richard Reisinger zeichnet das Bild eines nachhaltigen, lebenswerten und wirtschaftlich gesunden Landkreises.

Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Kreisverbandes in Altmannshof präsentieren sich die Kandidaten auf den ersten 30 Listenplätzen, vorne in der Mitte Landratskandidat Richard Reisinger.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

"Es ist alles da, was die Politik auszeichnet", lobte Kreisvorsitzender MdL Harald Schwartz die Arbeit der Partei und insbesondere der Kreistagsfraktion mit Stefan Braun. Poppenrichts 2. Bürgermeister Hermann Böhm hieß die Kreisversammlung in der geografischen Mitte des Landkreises im Gasthaus Kopf in Altmannshof willkommen.

Kompetent, jung, weiblich

Schwartz bat um Verständnis, dass aus der Fülle der Kandidaten nur 60 auf der Liste zum Zuge kamen. Dafür sei der Landkreis von Schmidmühlen bis Auerbach mit Bewerbern aus 27 Gemeinden komplett abgedeckt - "kompetent, jung, weiblich". Er lobte die Arbeit von Richard Reisinger ausführlich und zeigte sich sicher, dass diese äußerst positive Ära fortgesetzt werden könne. Richard Reisinger selbst sprach ungewohnt lange, er bezeichnete die vergangenen sechs Jahre aber als wertvolle Zeit, in der Wirtschaft und Tourismus Erfolge erlebten. Trotz Ausbaus des Nahverkehrs sei das Auto in vielen Teilen des Landkreises aber immer noch unverzichtbar. Herausragende regionale Produkte kennzeichneten den Landkreis in Bayern, der Rad-Tourismus floriere, und dass Industriemuseum Theuern entwickle sich zum Kleinod.

Viele Hilfsprojekte

"Wir sind auch der Landkreis, in dem die Naturparks eine Schlüsselrolle einnehmen, der eine Vielzahl von Artenhilfsprojekten betreibt und ein Biotop-Verbundsystem anstrebt."

Ein dreistelliger Millionenbetrag fließe in den nächsten 15 Jahren in die Schulen. Inzwischen kämen 86 Prozent des Gesamtstromverbrauchs im Landkreis aus erneuerbaren Energien, darunter 27 Windräder, auch ein Verdienst des Zentrums ZEN in Ensdorf.

Ein großes Anliegen war Reisinger der soziale Zusammenhalt mit Demografie, Inklusion und Bürgerdialog als Kitt unserer Gesellschaft - Vereine, Netzwerke und Institutionen spielten hier eine entscheidende Rolle. Auch die stationäre Versorgung der Menschen durch die Landkreis-Krankenhäuser werde als Bedürfnis nicht unterschätzt: "Krankenhaus ist für mich Chefsache und in der Priorität ganz oben!"

Reisinger lobte aber auch die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Politikern wie MdL Harald Schwartz, Fraktionschef Stefan Braun, MdB Alois Karl, Bezirksrat Martin Preuß und OB Michael Cerny sowie den Bürgermeistern. "Wenn Ihr wollt, bin ich auch die nächsten sechs Jahre bereit, unseren Zukunftslandkreis mit voller Kraft, Verstand ernsthaft und auch it dem nötigen Humor anzuführen und den Bürgern zu dienen!"! Und er fügte hinzu: "Dass mir mein Beruf auch Freude bereitet, nicht jeden Tag gleich viel, kann ich nicht verbergen."

Auch die Plätze 31 bis 60 waren schnell besetzt durch die 27 Ortsverbände im Landkreis.

Stehende Ovationen

Minutenlange stehende Ovationen des gesamten Saales folgten der Rede Reisingers, was sich wiederholte, als das Wahlergebnis von 99,3 Prozent bekannt wurde. Sichtlich gerührt von so viel Geschlossenheit nahm Richard Reisinger die Nominierung an.

Widerspruchslos ging auch die Aufstellung der 60 Kandidaten der CSU-Kreistagsliste (siehe unten) durch, die En-bloc-Abstimmung fiel ähnlich klar aus.

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