17.07.2018 - 14:34 Uhr
AmbergOberpfalz

287 Mal geblitzt

Der Amberger Blitzermarathon hat begonnen. Dazu arbeitet die geballte Verkehrskompetenz zusammen: Verkehrspolizei, Verkehrsüberwacher der Stadt und der Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit (ZVKVS).

Mit einer hochwertigen Kamera-Linse gelingen dem Blitzer einwandfreie Bilder, auf denen sowohl das Gesicht des Fahrers, als auch das Kennzeichen optimal erkennbar sind.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

(anv) In den nächsten vier Wochen wird verstärkt geblitzt, vor allem im Bereich des Pfalzgrafenrings, aber auch im restlichen Stadtgebiet. Am Freitag standen Blitzer in der Sulzbacher Straße, an der Bundesstraße 85 und gegenüber der Trimax-Halle. Insgesamt wurden an diesem Abend 287 Verstöße erfasst. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 87 Stundenkilometern, erlaubt waren 50. Der Raser erhält ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte und ein Bußgeld von 160 Euro. Über die erwischten Tempo-Sünder kann sich Maximilian Köckritz, Geschäftsstellenleiter des Zweckverbands kommunale Verkehrssicherheit (ZVKVS), nicht wirklich freuen.

"Trotz Ankündigung, Berichterstattung in den Medien und entsprechenden Posts in Internet-Foren kam es zu diesen Verstößen. Von einem Erfolg möchte ich hier nicht sprechen. Vielmehr scheint mir der Bedarf an Überwachung leider gegeben. Hier wollen wir ein Signal setzen und weiterhin für mehr Rücksichtnahme werben", sagt Köckritz. Dass die Blitzeraktionen sinnvoll sind, dessen ist sich Köckritz sicher.

"Als Erfolg werte ich, dass selbst Personen aus der Szene zwar von Abzocke sprechen aber einräumen, dass während der Überwachung keine Rennen am Ring gefahren werden." Das sei eines der Ziele von Stadt, Polizei und Zweckverband. Außerdem soll mit öffentlich angekündigter Überwachung abgeschreckt werden, so dass wenigstens an diesen Abenden langsamer gefahren wird. Vor allem die Ring-Raser, die am Pfalzgrafenring ihre Rennen fahren, sollen zur Vernunft gebracht werden. Sie störten nicht nur die Anwohner durch die Lärmbelästigung, sondern gefährdeten auch Passanten. Unangekündigte Kontrollen, die jederzeit stattfinden können, wie Köckritz betont, sollen Tempo-Sünder zur Verantwortung ziehen.

Köckritz: "Das gelingt uns meines Erachtens durch die Aktion sehr gut. Ich bin guter Dinge, dass durch die gemeinsamen Anstrengungen von Stadt, Polizei und Zweckverband wieder mehr Lebensqualität für die Amberger Bürger erreicht werden kann."Eindrücke vom ersten Abend des Blitzermarathons gibt es in einer Reportage am Samstag, 21.Juli.


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