10.02.2019 - 16:34 Uhr
AmbergOberpfalz

60plus will sich den Herausforderungen der Zeit stellen

Bei der Unterbezirkskonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Amberg-Sulzbach-Neumarkt sprechen die Mitglieder der Führungsriege das Vertrauen aus. Auch das Engagement der Senioren wird gelobt.

Richard Gaßner, Reinhold Strobl und Martin Seibert (hintere Reihe, von links) gratulierten (vorne, von links) Sonja Höcherl, Wolfgang Fesich und Lydia Losehand zur Übernahme von Verantwortung.
von Externer BeitragProfil

Bei der Unterbezirkskonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Amberg-Sulzbach-Neumarkt sprachen die Mitglieder dem bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Fesich weiterhin das Vertrauen aus. Auch die bisherige stellvertretende Vorsitzende Lydia Losehand wurde wiedergewählt. Neue stellvertretende Unterbezirksvorsitzende ist nun Sonja Höcherl, die Vorsitzende der Amberger Senioren in der SPD.

"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen." Mit diesem chinesischen Sprichwort eröffnete Wolfgang Fesich die Unterbezirkskonferenz. Er warb dafür, dass sich die SPD den Herausforderungen der Zeit stellen müsse. "Es wurden schon immer Mauern gebaut, wenn man sich gegen Veränderungen schützen wollte. Wäre es da nicht sinnvoller, den Wind der Veränderung zu nutzen?"

Er sei der Meinung, dass nur die SPD den enormen technischen Fortschritt in die richtigen Bahnen lenken könne. Sie müsse nur klar und deutlich aufzeigen, wie sie den Weg in eine gerechtere Gesellschaft gestalten will. "Auch die Menschen, die sich verunsichert und abgehängt fühlen, müssen wir damit erreichen. Sonst wandern diese ab zu den Populisten, mit ihren vermeintlich einfachen Lösungen."

In seinem Grußwort unterstrich der Vorsitzende des Stadtverbandes Amberg, Martin Seibert, die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft 60plus. "Ihr seid die aktivste Arbeitsgemeinschaft im Unterbezirk. Darauf könnt ihr stolz sein". Auch Bezirksrat Richard Gaßner und der ehemalige Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl würdigten die engagierte Arbeit der Senioren in der SPD.

Der kommissarische Bezirksvorsitzende von 60plus Oberpfalz Xaver Bräu hob das riesige Engagement des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt in der Oberpfalz hervor. In seinem Rechenschaftsbericht gab Vorsitzender Wolfgang Fesich einen Überblick über die letzten beiden Jahre. Es fanden elf Vorstandssitzungen statt. Mitglieder des Vorstands waren bei der Entwicklung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für die Stadt Amberg beteiligt und arbeiteten in der "Initiativgruppe Seniorenleitbild" des Landkreises Neumarkt mit. Auch die "Generationenübergreifende Agenda des Landkreises Neumarkt" wurde begleitet. Sehr rege war auch die Beteiligung an der Demonstration für Toleranz und Menschenrechte in Amberg. Aber auch das gesellige Beisammensein nimmt einen hohen Stellenwert mit Sommerfest, Weihnachtsfeier und monatlichen Stammtischen ein.

Wolfgang Fesich bedankte sich beim bisherigen Vorstand für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt ganz Rosemarie Hentschel, Sebastian Falk und Heinz Netta, die nicht mehr zur Wahl antraten.

Bei der anschließenden Neuwahl wurden auch die Beisitzer für den Vorstand gewählt. Hermann Kucharski, Ursl Jäger, Peter Lehmeier, Gerlinde Müller, Rainer Riedel, Ursula Rähr, Helene Schwarz, Theresia Vahle-Röck und Rita Weber vervollständigen den Unterbezirksvorstand von 60plus.

Von links Sonja Höcherl, Wolfgang Fesich und Lydia Losehand.
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