01.07.2018 - 15:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Ab August geht's in die Höhe

Vor Wochen hat eine ältere Dame bei Tim Schmidt (Goldbeck) angerufen und sich bedankt. Seit die Parkplätze neben dem Mariendeck kostenpflichtig sind, finden sie und ihr Mann beim regelmäßigen Arztbesuch auch einen Parkplatz.

Die tiefe Baugrube verschwindet Stück für Stück. In wenigen Wochen beginnen hier die Hochbauarbeiten für das neue Parkhaus.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

(anv) Generell sei die Stimmung sehr gut, sagt Tim Schmidt. Die Stadt Amberg, die Vertragspartner und die Arbeiter auf der Baustelle verstünden sich. "Und tatsächlich lief bisher alles reibungslos", bestätigt Daniel Drmac, der Bauleiter. Die Bauarbeiten für das Parkhaus in der Marienstraße sind in vollem Gange.

Im Moment ist der Übergang vom Tief- zum Hochbau. In etwa zwei Wochen sollen die Erdbauarbeiten abgeschlossen sein. "Ab August geht's in die Höhe", sagt Drmac. "Die Leute werden dann sichtbare Fortschritte sehen. Zum Beispiel wird das Treppenhaus aufgestellt." Ab Frühjahr 2019 können bis zu 776 Autos im Parkhaus und 84 auf der Außenfläche parken. Das alte Mariendeck hat dann ausgedient und schließt. Trotzdem ist Schmidt zuversichtlich, dass "wir den Parkdruck abfangen können". Ein zweiter oder gar dritter Bauabschnitt kann, je nach Bedarf, noch realisiert werden.

Bei der Planung hilft außerdem ein Online-Anmeldesystem, bei dem sich Interessenten für Dauer-Parkplätze schon jetzt unverbindlich registrieren können. Nur wenige Tage nach der Freischaltung, gab es bereits 57 Voranmeldungen (Stand: Dienstag, 26. Juni). "Der Gedanke war es, eine Win-Win-Situation zu schaffen. Wir können die Frequenz besser einschätzen und die Kunden bekommen leichter einen Dauer-Stellplatz", erklärt Schmidt. Es werde einen noch unbekannten, internen Stichtag geben, an dem die Nutzer dann per Mail informiert werden, wann die Stellplätze vermietet werden. Dass Goldbeck zu diesem Zeitpunkt schon die Kontaktdaten der Interessenten hat, erleichtert die Vergabe um einiges. Das Online-System betreibt Goldbeck auch bei anderen Parkhäusern in ganz Deutschland. "Das System hat sich auf jeden Fall bewährt", sagt Schmidt. Das Parkdeck in Amberg sei aber das Erste mit Voranmeldung. Die Frage nach fest reservierten Plätzen mit Nummernschild ist noch offen. Zuerst müsse geschaut werden, ob Interesse vonseiten der Nutzer besteht. In jedem Fall wird Goldbeck reagieren.

Info:

Die Bürger entscheiden mit

Die Mitgestaltung der Bürger ist Tim Schmidt und Daniel Drmac sehr wichtig. Durch die Online-Anmeldung und die Erfahrung der nächsten Jahre, kann Goldbeck reagieren und, falls nötig, erweitern.

Auch die Fassadengestaltung, die als öffentlicher Wettbewerb ausgelegt war, sei sehr gut angekommen. Das Parkhaus soll nicht nur praktisch, sondern auch optisch ansprechend sein. Auf die Fassade mit Amberger Stadtmotiv sind alle Beteiligten sehr gespannt. Eine Preisübersicht für die Parkplätze im zukünftigen Parkhaus gibt es schon jetzt auf der Website www.goldbeck-parking.de. "Transparenz ist uns sehr wichtig", begründet Schmidt. (anv)

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