Amberg. (pjle) Die Stadt Amberg hat den Erlös aus dem diesjährigen Fundsachenverkauf für einen guten Zweck gespendet. Am 14. April waren fast 600 Gegenstände, die sich im vergangenen halben Jahr im Amberger Fundbüro angesammelt hatten, bei einem Flohmarkt im Eisstadion verkauft worden. Den Erlös von 1200 Euro übergab Oberbürgermeister Michael Cerny am Freitag vier Vereinen aus dem Stadtgebiet.
Wie schon in den vergangenen Jahren gehören der ESC Amberg und die freiwillige Feuerwehr zu den Begünstigten - der Eissportclub, weil er seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und die Feuerwehr, weil sie die Stadt mit einem Fahrzeug für den Transport der zum Verkauf stehenden Fundstücke unterstützte. Die jeweils 200 Euro wollen beide Vereine in die Jugendarbeit stecken.
Für den übrigen Erlös hat Hans-Georg Schrüfer, Leiter der Stabsstelle Zentrale Dienste im Rathaus und verantwortlich für den Fundsachenflohmarkt, zwei weitere gemeinnützige Akteure ausgewählt, denen jeweils 400 Euro zukommen. Einer davon ist das Marienheim der Caritas, das heuer sein 100-jähriges Bestehen feiert. Deshalb habe man viel vor, unter anderem ein großes Fest am Mittwoch, dem 25. Juli. "Das wird einiges kosten, deshalb sind wir froh über die Unterstützung", so Hans Beck, der sich ehrenamtlich im Marienheim engagiert.
Auch Brigitta Schöner, Vorsitzende des des Fördervereins Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO), nahm die Spende dankbar an. Mit dem Geld will der Verein das Projekt "Integrative Onkologie" fördern, das mit ganzheitlichen Konzepten Krebspatienten noch während der Behandlung unterstützt. "Die Krankenkassen sind sehr zögerlich, deshalb sind wir auf Spenden angewiesen", erklärte sie und verwies auf ellenlange Wartelisten bei den Angeboten des Vereins.
Oberbürgermeister Michael Cerny sprach von einem "besonders schönen Termin": Wenn jemand etwas verliere, ärgere er sich zwar ungemein, aber aus diesem Ärger werde nun noch eine Freude.













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