Sie hatten den Lkw laut Polizeiangaben zu ihrer illegalen Einreise benutzt. Der Lkw-Fahrer war am Montag in der Mittagszeit auf dem Weg zu einem Werkstatttermin, als er beim Aussteigen Stimmengewirr vernahm. Der Auflieger war laut Polizeibericht verschlossen, das Siegel habe zudem offensichtlich keine Beschädigungen aufgewiesen. Zusammen mit dem Werkstattleiter und den alarmierten Polizeibeamten ging der Mann den Stimmen auf den Grund. Dann die Überraschung: Neben dem Frachtgut entdeckten die Ordnungshüter zwei Männer im Alter von 16 und 38 Jahren. Sie hatten keinerlei Ausweispapiere dabei. Ein Dolmetscher brachte in Erfahrung, dass die beiden afghanischen Flüchtlinge am vergangenen Freitag den Auflieger für ihre Flucht nutzten. Ein Polizeisprecher: "Der Lkw-Fahrer war komplett ahnungslos. Er bekam nicht mit, dass sich die beiden Männer insgesamt vier Tage auf dem Lkw-Anhänger aufhielten."
Die gesundheitlich leicht angeschlagenen Flüchtlinge seien zunächst versorgt worden. Der 16-Jährige sei in Absprache mit dem Jugendamt in eine Wohngruppe gebracht worden. Der 38-Jährige sei zeitgleich in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Regensburg überstellt worden. Die Amberger Kriminalpolizeiinspektion hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen.













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