"Wohl kopfschüttelnd", so die Amberger Polizei in ihrem Pressebericht, haben am Mittwoch gegen 10 Uhr Beamte des Einsatzzuges und der Inspektion einen Unfall im Amberger Stadtgebiet aufgenommen. Zu schnell war ein 56-jähriger Autofahrer von der Drahthammerstraße nach links in den Schießstätteweg eingebogen. Dass er alkoholisiert war, dürfte dazu beigetragen haben, warum er mit seinem Wagen erst über den Rad- und Fußweg und die Grünfläche fuhr, dann ein Verkehrszeichen und einen Absperrbügel aus Stahl beschädigte. Seine Fahrt endete erst, als er mit seinem Wagen ein entgegenkommendes Auto touchierte. Da ein Alkoholtest einen Wert von nahezu einem Promille ergab, musste der 56-Jährige zur Blutentnahme. Seinen Führerschein wird er für längere Zeit verlieren, so die Polizei in ihrem Bericht. Außerdem erhält der Amberger Post vom Ordnungsamt wegen eines Verstoßes gegen die aktuelle Ausgangsbeschränkung. Gegenüber der Polizei hatte er angegeben, er wollte Zigaretten holen. Für die Ordnungshüter stellt dieses Anliegen keinen triftigen Grund da, den Pkw zu benutzen. Zu Strafanzeige und Bußgeld gesellen sich noch Abschlepp- und Werkstattkosten sowie die Kosten für den Feuerwehr-Einsatz, weil auslaufende Flüssigkeiten gebunden werden mussten. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, den Sachschaden gibt die Polizei mit 12500 Euro geschätzt.
Amberg
09.04.2020 - 11:57 Uhr
Alkoholisiert und ohne triftigem Grund mit dem Auto unterwegs
von Kristina Sandig
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