Update 05.09.2018 - 18:40 Uhr
AmbergOberpfalz

Alles hat ein Ende ...

Tempo 30 vor Schulen, ja - aber ab wo gilt das nicht mehr? Diese Frage beschäftigt nach dem Artikel über die neue Geschwindigkeitsbegrenzung etliche AZ-Leser.

Die Regelung auf dem Schild wird durch Mitdenken wieder aufgehoben – aber nur im örtlichen Geltungsbereich, nicht im zeitlichen.

(ll) Denn die Regelung werde nicht eigens aufgehoben. Stephan Martin, Sachbearbeiter Verkehr bei der PI Amberg, kann hier für Aufklärung sorgen: "Das gilt so lange, wie man den Schulbereich sieht, und endet nach der Gefahrenstelle automatisch." Dass in diesen Fällen die 30-Zone nicht durch eine Beschilderung beendet werde, sei vom Ministerium so gewollt, um den Schilderwald nicht weiter wachsen zu lassen. Aber mal ehrlich: Ein bisschen länger als vorgeschrieben den Fuß vom Gas zu lassen, schadet auch nicht.

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Kommentare

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Hans Weber

Hallo.
So so, die Zone-30-Regelung werde also automatisch aufgehoben, laut PI-Auskunft.

Und warum werden z.B. im selben Wohnviertel die querverlaufenden Straßen, in denen die selbe 30er-Zone seit vielen Jahren gilt just an den selben beiden besagten Kreuzungen ( Moritzstraße zur Hans-Sachs-Straße und ebenso Asamstraße zur Raigeringer Straße ) mit einem Ende-Zone-30er-Schild vor der Kreuzung versehen und dann nach der Kreuzung erneut mit einer Beschrängung oh Wunder wieder ein "Zone-30er-Schild" angeordnet ?

Und die Logik so einem ´mal jemand erklären. Uhrzeitbeschrängung hin oder her, diese gibt es nebenan am beruflichen Schulzentrum ja auch nicht ( ständige 30er-Zone ). An jeder Schule sind auch Wohngegenden.

Die neuen Schilder vor den beiden Schulen ( GMG und Dreifaltigkeitschule ) werden überdurchschnittlich von vielen "Auswärtigen" gesehen. Woher soll ein Ortunkundiger wissen, wo eine Schule endet?
Hier ist die die beiden besagten Schulen auch nicht eindeutig örtlich beendet oder reichen sogar bis auf wenige Meter beide an die Kreuzung Asamstraße/Raigeringer Straße heran.

Konsequenter Weise müssen die beiden Schilder "Ende-30er-Zone" im Kreuzungsbereich der querenden Straßen, also Asamstraße und Raigeringer Straße entfernt werden, den egal in welche der 3 möglichen Richtungen abgebogen wird, immer in eine 30er-Zone gebogen wird ! Und zudem sind in alle Richungen Bushaltestellen und Zebrastreifen mit entsprechenden Schüleraufkommen, Senioren und Anwohner im Schulbereich.

Aber die Logik bei den Zuständigen muss nicht jeder begreifen, oder? Wenn schon neue Schilder gestellt werden, dann bitte auch so, dass auch das "zugehörige Umfeld beleuchtet und durchdacht wird", danke.

Ach ja, und bei einer kürzlich durchgeführten Fahrt in diesem neuen 30er-Zone-Bereich stadtauswärts, also beim Gregor-Mendel-Gymnasium bei grün die Raigeringer Straße losgefahren und an der nächsten Ampel ( Kreuzung Dr.Filchner-Straße und Berliner Straße ) ankommend von der Ampel "rot bekommen".
Das ist genau das, was schon im anderen Beitrag zum Thema diese Tage in den Raum geworfen wurde und erst bei Schulbeginn beobachtet werde von den Zuständigen. Wieder so etwas, was bei konsequenter Vorgehensweise niemals sein darf, ein neuer Aspekt wird geschaffen, und mehrere bisherige Vorteile werden ungeachtet zerstört - typisch Amberg!

Gruß Weber Hans.

07.09.2018

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