Amberg
08.01.2020 - 20:35 Uhr

Mit Alphornmusik: Stadt Amberg bittet zum Neujahrsempfang

Irgendwie läuft so ein Neujahrsempfang immer wieder gleich ab. Doch hin und wieder findet sich dabei auch etwas Neues – zum Beispiel die Musik.

Die historisch Gewandeten, ob sie nun zur Stadtwache oder zu den Stadtpfeifern gehören, sind beim Neujahrsempfang ein besonderer Blickfang. Sie entbieten den Gästen heuer wieder als Erste ihren Gruß, auch in musikalischer Form. Bild: Stephan Huber
Die historisch Gewandeten, ob sie nun zur Stadtwache oder zu den Stadtpfeifern gehören, sind beim Neujahrsempfang ein besonderer Blickfang. Sie entbieten den Gästen heuer wieder als Erste ihren Gruß, auch in musikalischer Form.

400 Einladungen gingen raus, etwa 300 Gäste werden erwartet, wenn sich am Freitag, 10. Januar, die Türen des großen Rathaussaals zum Neujahrsempfang der Stadt öffnen. Offizieller Start ist um 20 Uhr, doch bereits ab 19.30 Uhr warten die drei Bürgermeister auf das Defilee der Gäste. Mit ihnen stehen die Amberger Stadtpfeifer sowie Mitglieder der Stadtwache zum Empfang der Geladenen bereit. Aufnahmen von Amberger Highlights des Jahres 2019 sollen ihnen die Wartezeit in der Schlange verkürzen. Im Saal übernimmt dann die sechsköpfige Alphorngruppe der Hahnbacher Marktbläser die musikalische Gestaltung. Nach der Rede von Oberbürgermeister Michael Cerny, der das vergangene Jahr bilanziert und sicher auch einen kleinen Ausblick auf das Wahlkampfjahr 2020 wagen wird, stehen Mitarbeiter der Klinikumsküche bereit, um die kulinarischen Bedürfnisse der Gäste nicht zu kurz kommen zu lassen.

Kommentar:

Lautstärke ist nicht alles

Hahnbacher Alphornbläser blasen den Gästen des Amberger Neujahrsempfangs den Marsch (oder was halt aus den vier Meter langen Instrumenten taktmäßig rauskommt): ein interessanter Ansatz von interkommunaler Zusammenarbeit. Dabei dürfte genau wie in der Politik die Devise gelten, auf die richtige Lautstärke zu achten. Sonst gehen diejenigen auf Abstand, die man eigentlich anlocken will.

Markus Müller

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