Amberg
22.03.2020 - 14:36 Uhr

Amberg-Sulzbach: Sparkassen und Genossenschaftsbanken schließen Filialen ab Montag

Die Schließung vieler kleinerer Filialen hatten die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken der Region schon während der Woche gemeldet. Jetzt wird das wegen der Ausgangsbeschränkungen noch verschärft.

Ab Montag, 23. März, sind alle Filialen der Sparkasse Amberg-Sulzbach und der Genossenschaftsbanken in Amberg und im Landkreis für den bedienten Service geschlossen. Der Selbstbedienungsbereich bleibt nach Angaben der Banken rund um die Uhr geöffnet. Es werde keine Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Bargeld geben, betonen die Banken in einem Infoschreiben. Bild: Stephan Huber
Ab Montag, 23. März, sind alle Filialen der Sparkasse Amberg-Sulzbach und der Genossenschaftsbanken in Amberg und im Landkreis für den bedienten Service geschlossen. Der Selbstbedienungsbereich bleibt nach Angaben der Banken rund um die Uhr geöffnet. Es werde keine Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Bargeld geben, betonen die Banken in einem Infoschreiben.

Die Schließung vieler kleinerer Filialen hatten die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken der Region schon während der vergangenen Woche gemeldet. Jetzt wird das wegen der Ausgangsbeschränkungen noch verschärft.

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbank Amberg, Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, Raiffeisenbank Hirschau und Raiffeisenbank Unteres Vilstal) haben in einer gemeinsamen Presseerklärung vom Freitagnachmittag mitgeteilt, dass aufgrund der verschärften Lage die jeweiligen Vorstände beschlossen hätten, "vorübergehend alle Filialen für den bedienten Service und für persönliche Beratungen zu schließen. Beratung und Service finden nun ausschließlich per Telefon, Online-Banking und Videoberatung statt." Die Versorgung mit Bargeld sei weiterhin gewährleistet, heißt es in dem Schreiben.

Amberg19.03.2020

Zur Motivation für diesen Schritt wird erläutert: "Die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken reagieren kurzfristig auf die Ausgangsbeschränkung im Freistaat Bayern. Um Kunden und Mitarbeiter zu schützen, aber auch um ihren Teil zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen, werden ab Montag, 23. März, alle Filialen für den bedienten Service geschlossen. Auch Beratungen finden nur noch telefonisch oder per Video nach vorheriger Terminvereinbarung statt."

"Uns ist es wichtig, für unsere Kunden weiterhin gut erreichbar zu sein und sie mit allen wichtigen Finanzdienstleistungen zu versorgen. Unsere qualifizierten Berater und Mitarbeiter werden ab Montag nun per Telefon, per Mail und zum Teil per Videochat erreichbar sein", werden die Vorstände in der gemeinsamen Erklärung zitiert.

Der Selbstbedienungsbereich an allen Standorten bleibe rund um die Uhr geöffnet. Es werde keine Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Bargeld geben. Gewerbliche Kunden könnten für die Einzahlung oder Abhebung größerer Geldbeträge vorab einen Termin vereinbaren.

Wie der Kontakt funktioniert

Kein bedienter Service mehr

"Die Telefonfilialen bzw. Telefonbanken der Sparkasse und der Genossenschaftsbanken stehen den Kunden für Serviceanliegen wie Überweisungen, Lastschriftrückgaben, Kontoauskünfte, aber auch Terminvereinbarungen zur Verfügung." Die Internet-Filialen und die Banking-Apps der einzelnen Institute stünden weiterhin unabhängig von Ort und Zeit zur Verfügung.

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