17.02.2019 - 17:05 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberg-Sulzbacher Rekord: Mehr als 300 000 Übernachtungen

Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist bei Urlaubern so beliebt wie nie: Im vergangenen Jahr haben die Amberg-Sulzbacher Touristiker erstmals mehr als 300 000 Übernachtungen verzeichnet. Vor allem Tschechen und Niederländer lieben die Region.

Ein Magazin, „das hochwertige, optisch ansprechende Bilder mit essenziellen Informationen für die Gäste kombiniert“: Damit wollen (von links) Regina Wolfohr, Landrat Richard Reisinger und Tourismusreferent Hubert Zaremba Lust auf Urlaub im Amberg-Sulzbacher Land machen.
von Externer BeitragProfil

Seit zwölf Jahren ist Hubert Zaremba nun Tourismuschef beim Landkreis, vergleichbare Zahlen hatte er noch nie. "Das ist das siebte Jahr in Folge, dass wir einen Anstieg bei den Übernachtungen verzeichnen können", freute er sich.

Zaremba führt das Plus auf das herausragende Wetter, die Ausweitung der Marketing-Maßnahmen sowie die geopolitische Lage und den damit verbundenen Trend zum Urlaub daheim zurück. Urlaub daheim und Aktivurlaube seien zurzeit modern, berichtete Landrat Richard Reisinger. Hier habe das Amberg-Sulzbacher Land eindeutig Potenzial, das die Urlauber schätzten und deshalb sehr gerne annähmen. "Klettern, Wandern, Rad fahren, Kanu fahren und sogar Sandski fahren, wir haben alles vor unserer Haustüre", schwärmte Zaremba. Das Angebot gefällt vor allem Urlaubern aus Tschechien und den Niederlanden. Aus diesen beiden Ländern gab es laut Tourismusfachwirtin Regina Wolfohr 2018 einen regelrechten Run bei der Prospektbestellung. Deshalb soll das Auslandsmarketing heuer weiter ausgebaut werden, kündigte Zaremba an. In erster Linie wolle man sich dabei auf die Niederlande konzentrieren.

"Unser Ziel ist es, auch in Zukunft eine beliebte Urlaubsregion zu sein", sagte der Tourismusreferent, denn schließlich sei der Tourismus "auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region". Die Nachfrage sei jedenfalls ungebrochen. Allein im Januar haben die Touristiker des Landkreises mehr als 900 Anfragen bearbeitet und Infos verschickt. Davon gingen etwa 400 Prospekte in die Niederlande.

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