17.06.2019 - 17:45 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberger Rosenfest so schön wie lange nicht

Als Meer von Blüten und Düften präsentierte sich am Sonntag der Rosengarten am Zeughaus des Landratsamtes. Mit seinem attraktiven Rahmenprogramm wurde das Rosenfest erneut zum Besuchermagnet für die Stadt Amberg und den gesamten Landkreis.

Seit über 20 Jahren liegt die Organisation des Rosenfestes in den Händen von Helga Zimmermann (links), nun hat sie in Sigrid Titze (rechts) eine gute Kraft gefunden, die nach gebührender Einarbeitungszeit diese Aufgabe übernehmen wird.
von Adele SchützProfil

Seit über 20 Jahren lädt der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege unter dem Vorsitz von Richard Reisinger zum Rosenfest ein, das der Landrat auch persönlich eröffnete. An seiner Seite sein Vorstandsteam, das aus Helga Zimmermann, Eduard Eckl, Roswitha Hubmann und Willi Meier besteht. Gekommen war auch Michaela Basler, die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege. Reisinger freute sich, dass sich der Rosengarten pünktlich zum Fest in voller Blütenpracht zeigte - in Erinnerung an Jahre, in denen nur einzelne blühende Exemplare zu finden waren.

Der Landrat würdigte den freiwilligen Einsatz der Mitglieder aus den Ortsverbänden der Obst- und Gartenbauvereine des Landkreises. Beim Rosenfest werde stets auf Altbewährtes gesetzt, doch würden die Besucher auch mit attraktiven Neuerungen überrascht - heuer waren das einige Neuanpflanzungen. Als neue Kraft an der Seite von Helga Zimmermann stellte Reisinger die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Neukirchen, Sigrid Titze, vor. Sie wird nach einer Einarbeitungszeit die Organisation des Rosenfestes von Zimmermann übernehmen. Michaela Basler bot Führungen an und lieferte nicht nur geballte Informationen zum Rosengehölz und den einzelnen Sorten, sondern beantwortete auch sämtliche Fragen der Besucher.

Im Frühjahr gepflanzt

Robustheit, nicht krankheitsanfällig und eine lange Blüte - das waren laut Basler die Auswahlkriterien für die Rosensorten bei der Neugestaltung des Rosengartens. Im Frühjahr sei neu gepflanzt worden, da die Vorgänger-Exemplare teilweise deutliche Frostschäden hatten beziehungsweise klein im Wuchs waren. Bei der Auswahl der Rosensorten soll man nach ihren Aussagen auf das ADR-Zeichen (anerkannte Deutsche Rose) achten, denn dieses sei ein Garant für Gesundheit und hohen Zierwert. "Der schönste Beweis dafür ist der Rosengarten, in dem noch nie ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurde", sagte Basler. Neben den Führungen durch den Rosengarten konnten sich die Besucher an den Verkaufsständen selbst mit Rosenstöcken oder auch Stauden und Kräutern eindecken. Auf großes Interesse stießen die Mode-Accessoires. Heiß begehrt waren Lose der Tombola. Zu gewinnen gab es Blumen.

Musik und Bowle

Roswitha Hubmann bot saure Bratwürste an, zudem gab es Kaffee, Kuchen und Torten. Und wer wollte, konnte eine Rosenbowle probieren - eine Spezialität des Schnaittenbacher Kräutergarten-Teams um Willi Meier. Alfred Zimmermann sorgte mit seinem Akkordeon für Musik.

Einen feinen, betörenden Duft bestätigt Helga Zimmermann der alten Kletterrosensorte „Rosanna“, die derzeit in voller Blüte im Rosengarten zu bewundern ist.
Landrat Richard Reisinger (Mitte) stößt mit seinem Team vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Amberg-Sulzbach vor der Neuanpflanzung im Rosengarten auf das Gelingen des Rosenfestes an.
In voller Blütenpracht zeigte sich heuer der Rosengarten den Besuchern des Rosenfestes, die sich an dieser Augenweide und dem betörenden Rosenduft erfreuten.
In voller Blütenpracht zeigte sich heuer der Rosengarten den Besuchern des Rosenfestes, die sich an dieser Augenweide und dem betörenden Rosenduft erfreuten.
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