Amberg
12.11.2018 - 10:44 Uhr

Angeblicher Microsoft-Mitarbeiter nutzt Vertrauen aus

Bei der Polizei heißt das Schadensbild "Microsoft-Support-Betrug". Für die beiden jetzt Betroffenen bedeutet es einen PC, der nicht mehr funktioniert, und in einem Fall auch einen darüber hinaus gehenden finanziellen Schaden.

Symbolbild Bild: Oliver Berg/dpa
Symbolbild

Bereits am Freitagmittag fiel laut Pressebericht der Polizeiinspektion Amberg ein 58-Jähriger auf diese Form von Betrug herein: Er war nicht misstrauisch genug und gestattete nach einem Telefonat einer angeblichen Microsoft-Mitarbeiterin digitalen Zugriff auf seinen Account. Das Ergebnis ist ein funktionsgestörter PC.

Ähnliches passierte am Samstagvormittag einem 59-Jährigen, der ebenfalls mit dem Anrufer kooperierte. Anschließend wurde sein Monitor nach jedem Login für 30 bis 45 Sekunden schwarz. Hinterher bekam er zwei SMS auf sein Handy - mit Zahlungsaufforderungen von 52,49 Euro und 45,89 Euro. Zwei Lastschriften von seinem PayPal-Account im Wert von 100 und 50 Euro waren schon abgebucht worden.

Was die Polizei betont: Die Geschädigten hatten keinen Verdacht geschöpft, obwohl dieses Vorgehen bereits in einer Vielzahl von Warnmeldungen dargestellt wurde.

 
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