Eine Feldmesse am Wallfahrtskircherl oben auf dem Johannisberg, zünftige Musik als Stimmungsgarant, Oberpfälzer Schmankerln und ein aufwendiges Rahmenprogramm für Jung und Alt lockten bei herrlichem Sommerwetter zahlreiche Besucher aus Amberg, Freudenberg und Umgebung nach Freudenberg zum Hüttenfest.
Glocken läuten zum Gebet
Die Glocken der Wallfahrtskirche auf dem Johannisberg läuteten am Samstagnachmittag nicht nur das zweitägige Hüttenfest ein, sondern nach ergiebigem Regen auch herrliches Sommerwetter. Eine große Besucherschar fand sich bereits am Nachmittag beim Freudenberger Stützpunkt ein, um in geselliger Runde unterhaltsame Stunden in idyllischer Natur und mit Musik der Gruppe "Winterleitn" aus Rottendorf zu erleben. Die Musiker verzichteten bewusst auf Verstärker, um den Besuchern eine gepflegte Unterhaltung zu ermöglichen.
Noch bei Nebel pilgerte eine große Schar an Gläubigen am Sonntagmorgen auf den Johannisberg, um dort mit Pfarrer Robert Kratzer aus Lintach eine Feldmesse zu feiern. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen eine Abordnung des Zitherclubs Amberg und der Männergesangverein Johannisberg. Bis zum Ende des Gottesdienstes hatte sich dann auch die Sonne durch den Nebel gekämpft und es war der herrlichste Sommertag.
Weltliche Stärkung
Nach der geistigen Stärkung in der Feldmesse folgten die Gäste gerne der Einladung zum Hüttenfest zur leiblichen Stärkung bei der weltlichen Feier. Die Bergwacht um ihren Bereitschaftsleiter Johannes Potzel zeigte sich als ausgezeichneter Gastgeber und verwöhnte ihre Gäste. Zum Frühschoppen kredenzten die Bergwachtler den Festbesuchern Weißwürste, Bratwürsteln oder Pfälzer mit Kraut sowie kalte Brotzeiten. Der Weißenberger Käse wurde als Geheimtipp beim Fest gehandelt.
Für gute Stimmung sorgte die Freudenberger Musikgruppe "Tschuki-Tschuki" mit zünftiger Musik, die am späten Nachmittag von den Raigeringer Musikanten abgelöst wurde. Die Bergwacht Amberg zeigte auch ein Herz für Kinder und Jugendliche. Die Kids konnten sich in einer Hüpfburg austoben oder sich am Bergwacht-Kletterturm versuchen.
Das Klettern wurde besonders gut von Jugendlichen und "Junggebliebenen" angenommen. Spannend wurde es am Nachmittag, als die aktiven Einsatzkräfte die Rettung eines Fallschirmspringers aus einem Baum vorführten.
Eckdaten
Die Bergwacht Amberg zählt derzeit 45 aktive Einsatzkräfte und Anwärter sowie eine aktive Jugendgruppe mit rund 20 Jugendlichen. Sie absolviert rund 25 Einsätze pro Jahr - zum Teil mit Unterstützung der Rettungshubschrauber aus Nürnberg und Weiden. Die Einsatzleiterdienste erfolgen an 365 Tagen im Jahr mit je 24 Stunden (circa 8 700 Stunden). Die Vorsorgedienste im Dienstgebiet schlagen mit rund 500 Stunden pro Jahr zu Buche. Weiter leistet die Bergwacht Amberg diverse Betreuungen/Sicherheitsabstellungen bei Sportveranstaltungen mit etwa 200 Stunden pro Jahr. Die Bergwachtmitglieder unterziehen sich wöchentlichen Aus- und Fortbildungen für aktive Einsatzkräfte und Anwärter jeweils mittwochs oder freitags und jährlichen Fortbildungen im Bergwachtzentrum Bad Tölz in der Hubschraubersimulationsanlage für alle aktiven Einsatzkräfte. (ads)

















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