26.02.2020 - 10:14 Uhr
AmbergOberpfalz

Beschäftigte in der Region Amberg-Sulzbach sind mobiler und flexibler

Mehr als ein Drittel der Beschäftigten, die im Landkreis Amberg-Sulzbach arbeiten, sind Pendler. Die meisten kommen aus Amberg. Aber auch unter den Landkreis-Bewohner werden es mehr, die sich einen Job außerhalb der Region suchen.

Die Zahl der Pendler, die in und aus der Region Amberg-Sulzbach kommen beziehungsweise fahren, ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.
von Externer BeitragProfil

Es hat sich sowohl die Zahl derer erhöht, die in den Landkreis Amberg-Sulzbach pendeln, um zu arbeiten, als auch derjenigen, die dort wohnen und außerhalb zur Arbeit fahren. "Eine hohe Mobilität und Flexibilität sind weiterhin wichtige Voraussetzungen für Arbeitnehmer, um in der Region einen passenden Job zu finden", erklärt Markus Nitsch. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Schwandorf bezieht sich dabei auf die aktuellen Pendlerzahlen. "Zugleich zeigen sie, dass attraktive Arbeitgeber auch über Landkreisgrenzen hinweg Bewerber für sich gewinnen können."

Im Landkreis Amberg-Sulzbach gab es zum Stichtag 30. Juni etwa 29.320 Arbeitnehmer mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Rund 10.500 von ihnen pendelten dafür in den Kreis - 35,8 Prozent aller Beschäftigten. Das ist ein Anstieg gegenüber des Vorjahres um circa 260 Personen beziehungsweise 2,51 Prozent. Mit knapp 3.580 Arbeitern kam die größte Gruppe aus der Stadt Amberg, gefolgt von Pendlern aus dem Landkreis Neustadt (1.230), Landkreis Schwandorf (1.150), Landkreis Bayreuth (1.020) und aus dem Nürnberger Land (750).

Viele pendeln nach Amberg

Laut den Zahlen der Agentur für Arbeit nahm auch die Mobilität der Arbeitnehmer zu, die im Landkreis wohnen. Von den rund 44.260 Beschäftigten gingen 57,5 Prozent einer Arbeit außerhalb des Kreises nach. Die Zahl der Auspendler erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 270 Personen beziehungsweise 1,07 Prozent und liegt nun bei 25.450 Arbeitnehmern. Mit knapp 12.060 Personen stellten die Pendler in die Stadt Amberg die größte Gruppe dar, gefolgt vom Landkreis Schwandorf (2.460), dem Nürnberger Land (1.960), der Stadt Nürnberg (1.610) und dem Landkreis Neustadt (1.050).

Insgesamt gab es 14.960 mehr Aus- als Einpendler. Rund 18.810 Beschäftigte hatten indes sowohl ihren Wohn- als auch Arbeitsort im Landkreis Amberg-Sulzbach.

Blick nach Amberg

Ihre Arbeitsstätte in der Stadt Amberg hatten am Stichtag 27.890 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Knapp 18.060 waren Einpendler, die somit 64,7 Prozent aller Stellen in der Stadt besetzten. Die Zahl erhöhte sich um rund 160 Personen beziehungsweise 0,88 Prozent. Mit knapp 12.060 Personen kam die größte Gruppe aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, gefolgt von Pendlern aus dem Kreis Schwandorf (2.420), dem Kreis Neustadt (590), dem Kreis Neumarkt (310) und aus Weiden (290).

Im Gegenzug nahm auch die Mobilität der Arbeitnehmer zu, die in Amberg wohnen. Von den 17.070 Beschäftigten in der Stadt gingen 42,4 Prozent einer Arbeit außerhalb der Kommune nach.

Die Zahl derer, die hinausfahren, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40 Personen (0,5 Prozent) und liegt nun bei knapp 7.250 Arbeitnehmern. Mit etwa 3.580 Personen stellten die Auspendler in den Landkreis Amberg-Sulzbach die größte Gruppe dar, gefolgt vom Landkreis Schwandorf (950), der Stadt Regensburg (470), der Stadt Nürnberg (440) und Weiden (220). Insgesamt ist die Zahl der Einpendler von 10.810 Personen höher als die Zahl der Auspendler. Rund 9.830 Beschäftigte hatten sowohl ihren Wohn- als auch Arbeitsort in der Stadt Amberg.

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