15.07.2019 - 11:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Caritas Amberg-Sulzbach jetzt mit Profi-Profil

Knapp 22 Millionen Euro Bilanzsumme, 382 hauptamtliche Mitarbeiter und der Betrieb von zwei Altenheimen - der Caritas-Kreisverband Amberg-Sulzbach gleicht vom Finanzvolumen her einer mittelgroßen Gemeinde.

Eine wichtige Aufgabe kommt dem Caritasrat zu, der am Freitag in der Mitgliederversammlung gewählt wurde. Hier zusammen mit Gästen (von links): Stefan Schmidberger vom Diözesan-Caritasverband Regensburg, Kreisgeschäftsführer Günther Koller, die neuen Caritasräte Richard Beer, Gabriele Baumgärtner, Franz Koholka, Marianne Gutwein, Wolfram Strack und Wolfgang Schmalzbauer sowie Bürgermeisterin Brigitte Netta. Nicht mit dabei Karl Schlagbauer, der wegen Erkrankung verhindert war.
von uscProfil

Die Mitgliederversammlung verabschiedete am Freitag eine neue Satzung. Diese sieht künftig keinen ehrenamtlichen Vorstand mehr vor, sondern eine dreiköpfige hauptamtliche Führung. Diese zu bestellen, wird Aufgabe des neugewählten siebenköpfigen Caritas-Rats sein. Nach sechsjähriger Tätigkeit an der Spitze des Kreisverbands legte Wolfgang Schmalzbauer sein Amt bei dem Treffen nieder.

Stefan Schmidberger, Leiter der Abteilung Personal beim Diözesan-Caritasverband Regensburg, erläuterte das Zukunftskonzept 2020 als Meilenstein der Strukturreform. Diese sieht drei verschiedene Modelle für den Vorstand in den Kreisverbänden vor, die rechtlich eigenständig bleiben. Deren Caritas-Räte erhalten nun die Aufsicht über den Vorstand. Schmalzbauer, der sein Amt ohnedies zurückgeben wollte, stellte den Entwurf für eine Satzung "mit einem geschärften Profil" vor. Darin sei die entscheidende Maßgabe, einen hauptamtlichen Vorstand zu installieren, auch aus haftungsrechtlichen Gründen. Die Frage der fortwährenden Gemeinnützigkeit habe man mit dem Finanzamt und dem Registergericht vorab geklärt. Der Vorschlag, den größten Kreisverband der Diözese hauptamtlich führen zu lassen, besetzt mit einem Vorsitzenden und zwei gleichberechtigten weiteren Vorstandsmitgliedern, fand wie die gesamte neue Satzung die einstimmige Billigung der Mitglieder. Die Vorstandstätigkeit wird auf jeweils fünf Jahre festgelegt, eine Wiederbestellung ermöglicht. Ehe man weitere Schritte vollzieht, müssten Diözese und das Registergericht dem Entwurf zustimmen, sagte Schmalzbauer. Wichtig war zunächst, dass der Kreisverband einen neuen Caritas-Rat mit Aufsichtsfunktion beruft. Die Mitglieder entschieden sich für Gabriele Baumgärtner, Richard Beer, Marianne Gutwein, Franz Koholka, Karl Schlagbauer, Wolfgang Schmalzbauer und Wolfgang Strack. Zu Delegierten in die Vertreterversammlung des Diözesan-Caritasverbands Regensburg berief die Versammlung Marianne Gutwein, Günter Koller, Wolfgang Rattei, Richard Sellmeyer und Wolfram Strack.

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