Laut Mitteilung des Landratsamtes stieg die Anzahl der Coronafälle in Amberg-Sulzbach am Mittwoch auf 459 (+6). Daraus resultierten 44 Todesfälle (+1).
In der Stadt Amberg änderte sich an den Werten nichts, weiterhin sind hier 73 Corona-Infizierte und 3 Todesfälle verzeichnet.
Von den insgesamt 47 Todesfällen betrafen nach den Zahlen des Gesundheitsamtes genau 30 Heimbewohner, also 64 Prozent. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen insgesamt lag demnach bei 83 Jahren (28 Männer, 19 Frauen), während es bei den verstorbenen Heimbewohnern 86 Jahre waren (15 Männer, 15 Frauen).
Eine Zusatzinformation ist Gesundheitsamtsleiter Dr. Roland Brey wichtig: "Bei den umfangreichen Ermittlungen werden nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts zahlreiche Daten erhoben, unter anderem auch zur ambulanten und stationären Behandlung von Infizierten/Covid-19-Erkrankten. Diese Angaben beziehen sich auf den jeweiligen Wohnort, nicht auf den Behandlungsort."
Brey vergleicht auch, wie hoch der Anteil der stationär behandelten Infizierten liegt: in Deutschland bei 18 Prozent, in Bayern bei knapp 19 Prozent, im Landkreis beträgt diese Rate 24 Prozent, in der Stadt Amberg 21 Prozent. "Somit wurden 24 Prozent der Landkreisbürger mit einer Coronainfektion stationär behandelt und 21 Prozent der erkrankten Amberger."















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