17.08.2018 - 10:35 Uhr
AmbergOberpfalz

Die Diagnose: Zähltrauma

Sommerferien - das ist nicht nur wochenlang schulfrei. Viele Schüler nutzen die Zeit, um sich etwas Geld dazu zu verdienen. Doch diese Arbeit ist nicht immer ein Zuckerschlecken - AZ-Redakteure erinnern sich an ihren schlimmsten Ferienjob.

Schrauben zählen - das hat AZ-Redakteurin Stephanie Wilcke in ihren Ferien bei Inventuren in Baumärkten gemacht.
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Selbst wenn ich heute noch in einen Baumarkt gehe, sortieren meine Augen sogleich die Ware: Da hinten stapeln sich die Farbeimer, dort vorne sind die Feuerzeuge an der Kasse. An vielen freien Wochenenden habe ich mich für Inventuren gemeldet. Was nach einem echten Paradies für den Heimwerkerfreund klingt, war echt anstrengend. Vor allem erinnere ich mich an meine Inventur-Premiere: Wer sich nicht schnell genug bei den Kloschüsseln meldet, landet schlechtestenfalls in der Schrauben-Abteilung. Nein, Schrauben werden nicht gewogen. Sie werden einzeln gezählt. Bis in die Nacht hinein. Schraube Nummer 123, 124, 125. Bloß nicht verzählen, sonst fängt man wieder von vorne an.

Für die Abteilung mit den langen Holzleisten war ich leider zu klein. Dort wurden größere Zähler gesucht. Schon bei meiner zweiten Inventur war ich deutlich schlauer: Denn wer sich bei der Kasse meldet, zählt Gießkannen oder Besen-und-Schaufel-Sets. Und eins ist ja auch klar: Ein Inventur-Debütant war auch dabei - für den ging's ab zu den Schraubenregalen.

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