Amberg
06.11.2018 - 17:05 Uhr

Digitale Tafeln in Unterricht

Schule und Bildung sind nach Angaben von Oberbürgermeister Michael Cerny ein großer Schwerpunkt bei den städtischen Investitionen. "An zehn Schulen laufen parallel Baumaßnahmen", verkündete er.

Noch ganz analog ist Stadtkämmerer Franz Mertel unterwegs, als er in der Wirtschaftsschule die Eckdaten seines Haushaltsentwurfs an der Tafel in einem Klassenzimmer vorstellt. Eingeplant ist auch Geld für die Digitalisierung an den Schulen. Bild: Wolfgang Steinbacher
Noch ganz analog ist Stadtkämmerer Franz Mertel unterwegs, als er in der Wirtschaftsschule die Eckdaten seines Haushaltsentwurfs an der Tafel in einem Klassenzimmer vorstellt. Eingeplant ist auch Geld für die Digitalisierung an den Schulen.

Gemeinsam mit Stadtkämmerer Franz Mertel stellte Cerny die Eckdaten des Haushaltsentwurfs für 2019 vor. Insgesamt 8,7 Millionen Euro an Ausgaben sind für Schulen eingeplant, mehr als eine Million Euro davon für den Ausbau digitaler Klassenzimmer. Cerny sieht darin eine Chance, die digitale Bildung nach vorne - und damit das Internet ins Klassenzimmer - zu bringen. Dies soll den Schulen, den Lehrkräften und den Schülern neue Möglichkeiten des Lernens geben. "Deswegen machen wir das und nicht der Digitalisierung wegen."

Wie Franz Mertel noch anfügte, sei gerade in diesem Bereich mit einem schnellen Verfall der Technik zu rechnen. "Wenn wir fertig sind, können wir im Prinzip schon wieder von vorne anfangen", erklärte er hinsichtlich der Ausrüstung mit digitalen Tafeln. Von den 8,7 Millionen Euro sind 1,5 Millionen Euro für die Ganztagesbetreuung in der Albert-Schweitzer-Schule vorgesehen, zwei Millionen Euro für die Wirtschaftsschule, wobei diese Maßnahme in 2019 abgeschlossen und im darauffolgenden Jahr dann abfinanziert wird, und 1,5 Millionen Euro für die Sporthalle der Realschule.

150 000 Euro sind im Entwurf für den städtischen Haushalt 2019 für den Öffentlichen Personennahverkehr eingestellt. Oberbürgermeister Michael Cerny sprach in diesem Zusammenhang von einem erweiterten ÖPNV-Angebot und neuen Konzessionen, „die meist teurer sind“. Über zehn Millionen Euro weist der Etat als Ausgaben für den Unterhalt von Gebäuden, Straßen und Grünanlagen aus. „Da versuchen wir, gewisse Defizite aufzuarbeiten“, führte Cerny aus.

Stadtkämmerer Franz Mertel gab noch bekannt, dass für das Welttheater, das im nächsten Jahr erneut aufgeführt sind, 400 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Personalkosten, die als größter Posten 29,4 Prozent des gesamten Vermögenshaushalts ausmachen, sind im Vergleich zu heuer um 6,1 Prozent höher: Sie liegen 2019 bei 39,8 Millionen Euro. Wie Mertel und Cerny noch bekannt gaben, finanziert sich der Vermögenshaushalt mit rund 33,6 Millionen Euro zu 75,3 Prozent aus Eigenmitteln, zu 19,2 Prozent aus Zuweisungen und zu 5,5 Prozent aus Darlehen.

 
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