19.04.2020 - 11:25 Uhr
AmbergOberpfalz

Donum-Vitae-Beraterinnen gefordert

Ehrenamtlich und auf Wunsch anonym informieren und begleiten die Beratungsstellen von Donum Vitae in Fragen der Sexualität, Schwangerschaft und Elternzeit sowie im Schwangerschaftskonflikt. Auch in Coronazeiten.

Das Beraterinnenteam von Donum Vitae Amberg war auch 2019 stark gefordert. Stehend von links Katinka Schmidbauer, Julia Wiesend, Stephanie Bogner, Sonja Keßler, Cornelia Rubenbauer-Pickel und Gudrun Zilch; vorne Jadranka Umek, Leiterin Ute Schieder und Sieglinde Biller. Es fehlt Verwaltungskraft Marina Bukharbaeva.
von uscProfil

(usc) Vielfach gefordert waren 2019 die Fachkräfte von Donum Vitae in den Schwangerschaftsberatungsstellen Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf. 2073 Stunden leisteten die sechs hauptamtlichen Mitarbeiterinnen im gesetzlichen Auftrag und vermittelten in Notfällen zudem materielle Hilfe. Auch Männern stehen spezielle Angebote von Donum Vitae offen.

Mit zwei Außenstellen

In der Beratungsstelle Amberg in der Schenklstraße (Telefon 97 39 66) mit den Außenstellen in Schwandorf (09431/4 18 44) und Sulzbach-Rosenberg (09661/73 59) kümmern sich sechs Sozialpädagoginnen um die Anliegen der Klienten und von deren Begleitern. Ute Schieder leitet die Beratungsstelle. Zusammen mit ihr arbeiten in Amberg Stephanie Bogner, Julia Wiesend und Katinka Schmidbauer. Letztere berät auch in Schwandorf gemeinsam mit Jadranka Umek. Cornelia Rubenbauer-Pickel ist in Sulzbach-Rosenberg für Ratsuchende da. Bevollmächtigte Michaela Mußemann steht dem Team in personellen oder organisatorischen Fragen zur Seite.

Der Jahresbericht erläutert die Tätigkeitsbereiche. Der größte Bedarf bestand an allgemeiner Schwangerenberatung mit 810 Kontakten, gefolgt von 702 nachgehenden Beratungen ab Geburt. 180 Frauen nahmen Schwangerschaftskonfliktberatungen in Anspruch. In 41 Fällen kam es zu Kontakten im Bereich Bewusstseinsbildung, Prävention und Sexualaufklärung.

Der Bericht listet 36 Kontakte auf zum Thema psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch, Unterstützung während und nach medizinischer Kinderwunschbehandlung sowie Gruppenangebote während der Kinderwunschbehandlung. Rat und Hilfe gab es ferner in 30 Fällen nach Fehl- oder Totgeburt. In Summe weist die Statistik 307 Paarberatungen, 33 Männer-Alleinberatungen und 32 Präventionsmaßnahmen für 530 Schülerinnen aus.

Einnahmen dank Aktionen

Ein Förderverein unter Vorsitz von Kornelia Burger hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schwangerschaftsberatungsstelle in Amberg durch die Organisation verschiedener Aktionen und Veranstaltungen finanziell zu unterstützen: Kuchenverkauf auf der Krambrücke, Benefiz-Essen in den Räumen der Jura-Werkstätten, Benefizkonzert mit den Sunny Songdays und Verkauf von Selbstgemachtem auf dem Weihnachtsmarkt haben dem Förderverein, dank der Unterstützung der Bevölkerung, gute Einnahmen gebracht, heißt es im Bericht.

Und so war es dem Verein letztendlich möglich, im Notfall auch finanzielle Hilfe für Bedürftige zu leisten. 32.188 Euro stellte der Hilfsfonds 2019 zur Verfügung, etwa für Mütter und Schwangere in Not. Zusammen mit Mitteln der Landesstiftung für Erst- und Zusatzgesuche standen Donum Vitae 194.144 Euro an Hilfsgeldern zur Verfügung.

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