Die Pfarrei lud zum 90. Weihetag zu einer festlichen Konzertmesse mit anschließendem Stehempfang ein. Pfarrer Ludwig Gradl erinnerte, dass bei der Weihe der Dreifaltigkeitskirche Reliquien der Märtyrerinnen Katharina und Vincentia sowie der Märtyrer Aurelian und Urban, die bis dahin im heutigen Friedhofskircherl aufbewahrt waren, in die neue Stadtpfarrkirche übertragen und in den Altarstein eingemauert worden seien. Der Bischof hatte laut Gradl damals den Innenraum der Pfarrkirche und die zwölf Apostelkreuze geweiht. An den Stellen, an denen sich die Apostelkreuze befinden, seien die Kirchenmauern mit Chrisam gesalbt worden.
Auf lebenden Steinen aufgebaut
"Die Apostelleuchter sollen daran erinnern, dass die Kirche auf der Gemeinschaft der Glaubenden und damit auf lebenden Steinen aufgebaut ist", betonte Gradl. Die zwölf Apostel hätten die erste Gemeinschaft der Glaubenden gebildet. In seiner Predigt ging Gradl darauf ein, dass die Mitglieder der Pfarrei stolz sein dürften auf die Pfarrkirche - auch wenn sie Risse aufweise. Der Priester erinnerte an alle, die die Kirche aufgebaut und ausgestattet hätten. Sie hätten dabei viele Opfer gebracht.
Gradl ging auch auf jene ein, die die Kirche stets in Wort und Tat, aber auch finanziell unterstützten. "Dankbarkeit ist heute am Gedenktag der Weihe der Kirche angesagt", betonte der Geistliche und wies darauf hin, wie kostbar die Pfarrkirche sei. Mit Jesus Christus sei stets das Kostbarste zugegen. "Wie viele haben wohl in den 90 Jahren hier im Gebet die Kraft bei Jesus Christus geschöpft, um ihr Leben zu meistern?", fragte sich der Geistliche. "Jesus ist das Licht der Welt, das uns erfüllt, damit wir es auf andere ausstrahlen".
Mit Sekt angestoßen
Organist Christian Farnbauer hatte für die Konzertmesse ein Orchester mit zahlreichen Sängern und Instrumentalisten zusammengestellt. Nach dem Gottesdienst wurden die Gläubigen vom Frauenbund mit Sekt empfangen, um auf den Weihetag anzustoßen.













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