05.08.2019 - 13:31 Uhr
AmbergOberpfalz

Dreimal die Abschlussnote 1,1: Berufsfachschule entlässt Staatlich geprüfte Altenpfleger

Durchhaltevermögen und Fleiß haben neun Frauen und ein Kollege bewiesen, die sich drei Jahre an der ISE-Berufsfachschule durch das Lernpensum "gebissen" haben. Nun dürfen sie sich Staatlich geprüfter Altenpfleger nennen.

Schulleiterin Ilona Lang (von links) gratuliert ihren Absolventinnen mit der Durchschnittsnote 1,1: Martina Tunger, Maria Graml und Alexa Lehner. Geschäftsführer Roland Domogalla wünscht alles Gute für die Zukunft.
von uscProfil

Sieben Männer und Frauen legten gleichzeitig mit sehr gutem Erfolg die Prüfung zum Staatlich geprüften Pflegefachhelfer ab. Ihre Ausbildung dauerte ein Jahr.

Der Bedarf an qualifizierten Kräften in Einrichtungen der Altenpflege wächst ständig. Immer mehr Menschen werden älter, immer mehr Menschen pflegebedürftig. Auch für Arbeitslose und Arbeitssuchende bieten sich deshalb als Fachkräfte im Pflegebereich neue Chancen, zumal Arbeitsagentur und Jobcenter die Neuqualifizierung fördern. Wie von der Leiterin der Pflegeschule, Ilona Lang, bei der Examensfeier zu hören war, umfasst die Ausbildung zum Altenpfleger 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden fachpraktischen Unterrichts, verteilt auf drei Jahre. Die Ausbildung zum Pflegefachhelfer in der Altenpflege erfolgte in 800 Stunden Theorie und 650 Stunden Praxis in örtlichen Einrichtungen der Altenpflege. Vermittelt werden Grundlagen der Pflege, Altenpflege und Altenkrankenpflege, Lebensgestaltung, Berufskunde, Recht und Verwaltung, Deutsch und Kommunikation sowie Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung.

Schulleiterin Ilona Lang hatte neben guten Zeugnissen auch noch die Mitteilung parat, dass zehn examinierte Altenpflegeschüler ab September ins Arbeitsleben starten werden. Vier Pflegefachhelfer haben ebenfalls eine Festanstellung. Zwei Schüler haben sich entschlossen, an der Schule zu bleiben und die Ausbildung zur Pflegefachkraft fortzusetzen.

Geschäftsführer Roland Domogalla gratulierte den neuen Fachkräften dafür, einen wunderbaren Beruf gewählt zu haben, der ihnen viel Verantwortung abverlange. "Pflege hat eine ganz herausragende Stellung in unserer Gesellschaft und ist für sie unendlich wichtig", betonte Oberbürgermeister Michael Cerny in seinem Grußwort. "Sie haben etwas ganz Tolles geschafft. Sie haben einen verantwortungsvollen, aber auch zukunftsträchtigen Beruf gewählt", betonte die Leiterin des hiesigen Jobcenters, Sonja Schleicher.

Von den Absolventinnen der dreijährigen Ausbildung wurden drei mit dem Staatspreis für hervorragende Abschlussergebnisse mit dem Notendurchschnitt 1,1 ausgezeichnet: Maria Graml,Alexa Lehner und Martina Tunger.

Die Qualität der Ausbildung an der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der gemeinnützigen ISE zeigt sich nach Angaben von Geschäftsführer Peter Blendowski auch darin, dass seit Eröffnung der staatlich anerkannten Einrichtung im Jahr 2010 bislang mehr als 200 examinierte Pfleger und Pflegehelfer die Schule mit Erfolg durchlaufen hätten. Fast alle hätten umgehend einen Arbeitsplatz gefunden.

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