29.03.2020 - 14:57 Uhr
AmbergOberpfalz

Ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus: Reaktivierung nicht möglich

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Die Frage tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder auf: Kann das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus angesichts der Coronakrise wiederbelebt werden? Das ist nicht möglich - und laut Stadt-Pressesprecherin Susanne Schwab auch nicht nötig.

Ob das alte Bundeswehrkrankenhaus im Notfall reaktiviert werden könnte? Diese Frage stellten in den vergangenen Tagen einige Bürger. Allerdings ist der ehemalige OP-Trakt mittlerweile stillgelegt.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Die Frage tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder auf: Kann das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus angesichts der Corona-Krise im Notfall wiederbelebt werden? Um es vorweg zu nehmen: Das ist nicht möglich. Und laut Stadt-Pressesprecherin Susanne Schwab auch nicht nötig.

Einige Amberger fragten sich, ob es den einstigen OP-Trakt noch gibt. Womöglich stünden dort noch Betten in den Räumen. Die Denkmal-neu-Gruppe mit Sitz in Forchheim, die als neuer Besitzer des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses agiert, erklärt: Die Infrastruktur, sprich der ehemalige Operationsbereich, ist nicht mehr vorhanden. Für eine provisorische Hilfe sei man leider nicht mehr ausgestattet. In der Immobilie sei bekanntlich das Landesamt für Pflege untergebracht, im Obergeschoss seien Büros eingerichtet worden. Susanne Schwab erklärt außerdem: "Nach derzeitiger Schätzung verfügt unser Klinikum St. Marien über ausreichende räumliche Kapazitäten." Man gehe in Amberg derzeit vielmehr davon aus, dass die Verfügbarkeit von ausreichendem Personal und genug medizinischen Ressourcen ein weitaus größeres Problem darstellen werde.

Denkmalneu-Gruppe kauft das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus

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