Astrid Knab, Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe, hatte das Projekt initiiert und führte auch durch die Ausstellung. Schnell entwickelte sich unter den Besuchern eine interkulturelle Diskussion über die Rollenbilder. Die Ausstellung zeigt nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten auf, so dass es den Betrachtern möglich ist, in verschiedene Lebenswelten von Deutschen und Geflüchteten einzutauchen. Mit dem Ziel, dabei gegenseitiges Verständnis aufzubauen.
Seit 2017 betreut Astrid Knab das Projekt Integrationslotsen beim Malteser-Hilfsdienst. Zu den Aktionen, die sie bisher auf die Beine gestellt hat, zählen beispielsweise das Café Bunt und der internationale Kochtreff. Nun wagte sie sich an eine neue Aufgabe - aufräumen mit Klischees und falschen Vorurteilen. Unterstützt wurde Knab von Männern und Frauen aus dem Iran, aus Moldawien, aus dem Irak sowie aus Brasilien und Deutschland. Knab: "Die Ausstellung soll einen anderen Blick auf die Rolle von Mann und Frau in Familie und Gesellschaft ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir die Fotos auch alle einheitlich mit einem farbigen Filter belegt, so dass man sie mit einer orangenen Brille betrachtet." Die Ausstellung ist bis Mitte Januar werktags von 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung in der Geschäftsstelle des Malteser-Hilfsdienstes in der Sulzbacher Straße zu sehen. Ab Mitte Dezember gibt es ein Fotobuch.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.