Amberg
Update 17.01.2019 - 19:08 Uhr

Frist abgelaufen: Jetzt wird Verwarnung teuer

Die 79-Jährige ist in ihrem Auto zu schnell unterwegs, wird erwischt und soll 25 Euro zahlen. Dafür lässt sie sich zu lange Zeit. Deshalb wird aus dem Verwarnungs- ein Bußgeldbescheid, und der ist deutlich teurer.

Symbolbild. Bild: Polizei
Symbolbild.

Bereits im Oktober war eine 79-jährige Autofahrerin von der kommunalen Verkehrsüberwachung „geblitzt“ worden. Ihr Vergehen bewegte sich im Verwarnungsgeld-Bereich. Am Mittwochabend, 16. Januar, erschien sie nun bei der Polizeiinspektion und bat dort um Unterstützung, da sie einen Mahnbescheid mit Androhung von Erzwingungshaft erhalten hatte. Das sei ihr unerklärlich, schließlich habe sie das Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro doch schon überwiesen. Die Verkehrsüberwachungsbehörde war am Abend auch nicht mehr zu erreichen. Wie sich jetzt herausstellte, war das Verwarnungsgeld erst nach Fristablauf bei der Behörde eingegangen. Laut Pressebericht der Polizei konnte es somit nicht verbucht werden und musste als Widerspruch bewertet werden. Deshalb erhielt die 79-Jährige einen Bußgeldbescheid, auf den sie allerdings nicht reagierte. "Jetzt wird sie wohl den Gesamtbetrag in Höhe von 63 Euro tragen müssen", schließt der Polizeibericht.

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