15.01.2020 - 11:57 Uhr
AmbergOberpfalz

Fünf Künstler, vier Motorräder, ein Abenteuer

Auf dem Landweg nach New York. Dieses zweieinhalb Jahre andauernde Abenteuer haben fünf Künstler auf vier Motorrädern gewagt. Nach 43 000 Kilometern haben sie viel zu berichten. Am 1. Februar sind sie im Musikomm.

Auch in der Mongolei machten die fünf Künstler auf Motorrädern Halt. Über ihre Reise sprechen sie am 1. Februar im Musikomm.
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Sie verkauften ihren gesamten Hausrat, erstanden alte Ural-Motorräder und machten sich auf den Weg nach New York: Zweieinhalb Jahre lang fuhr das fünfköpfige Künstlerkollektiv Leavinghomefunktion Richtung Osten. Die sowjetischen Maschinen sorgten für ein gemächliches Vorankommen und zahllose Pannen - beste Voraussetzungen, um mit Land und Leuten intensiv in Kontakt zu kommen und atemberaubende Geschichten zu erleben.

Die fünf Absolventen europäischer Kunsthochschulen Anne Knödler, Elisabeth Oertel, Efy Zeniou, Kaupo Holmberg und Johannes Fötsch wollten nach dem Ende ihres Studiums raus aus der Komfortzone, unbekanntes Terrain betreten und sich ein eigenes Bild von der Welt machen. Für ihre Reise nach New York hatten sie sich deshalb für den längstmöglichen Weg entschieden, nämlich den, der den gesamten Osten durchquert. Und welches Vehikel wäre für eine solche Tour passender als das Ural-Gespann 650? Die Ural erfreut sich großer Beliebtheit - nicht nur im Uralgebirge - und wurde damit für die Abenteurer zum Brückenschlag zur Bevölkerung vor Ort. Bei jedem Stopp, jeder Panne gab es Einladungen zum Gespräch, zum Tee, zum Bleiben. Die Menschen öffneten ihre Garagen und Hinterhof-Werkstätten, um nach Ersatzteilen zu suchen und gemeinsam an der Reparatur zu tüfteln.

Über 40 000 Kilometer tuckerten sie über feinsten Teer, endlose Holperstraßen und wüste Waldwege. Unterwegs kämpfte sich das Quintett über Berge, durch Flüsse ohne Brücken, Wüsten, Sümpfe und Schwärme sibirischer Tigermücken. Den entlegenen Fluss Kolyma im fernen Osten Russlands befuhren sie bis zur Mündung in den Arktischen Ozean per Floß - angetrieben von den Teufelsmotoren der 650iger Uralmaschinen. Auf der anderen Seite der Beringstraße ging es durch Alaska und Kanada nach Los Angeles und schließlich nach New York City zu einem großartigen Grande Finale.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr (Einlass um 19 Uhr) im Musikomm statt. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Amberger Zeitung, Mühlgasse 2, Telefon 09621/3 06-230.

Oberpfalz-Medien verlost 2 x 2 Eintrittskarten für "Auf dem Landweg nach New York!" im Musikomm. Rufen Sie unter 0137822/70 24 62 an und nennen Sie das Stichwort Landweg und Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer oder schicken Sie eine SMS an 52020 mit dem Stichwort AZSR WIN Landweg und ihrem Namen, Ihrer Adresse und Telefonnummer. Der Anschluss ist bis Freitag, 17. Januar, 10 Uhr, geschaltet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen:

0,50 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, andere Netze können abweichen; bzw. 0,49 Euro pro SMS. Die Datenerhebung und -speicherung erfolgt unter Berücksichtigung der aktuellen DSGVO. Die Gewinner werden benachrichtigt und ggf. in unseren Medien (Print/Online) veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.onetz.de/teilnahmebedingungen

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