18.10.2018 - 15:12 Uhr
AmbergOberpfalz

Funde bekommen Ausstellung

Das Interesse an den Ausgrabungen auf dem Bürgerspital-Gelände in der Altstadt war enorm. Mathias Hensch (rechts) führte mehrere Gruppen über das Areal – dieses Bild entstand im August 2017.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Den Ergebnissen der archäologischen Grabungen am ehemaligen Bürgerspital-Areal soll in den Jahren 2020/21 eine Ausstellung im Stadtmuseum gewidmet werden. Das beschloss der Kulturausschuss des Stadtrates in seiner Sitzung am Mittwoch. Für die Konzeption beauftragt die Stadt den Archäologen Dr. Mathias Hensch, der die Grabungen geleitet hat. Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 10 000 Euro. Das Amt für Denkmalpflege in Regensburg wirkt an den Planungen mit.

Ab dem Sommer 2016 hatten sich Mathias Hensch und sein Team zwei Jahre lang durch das Bürgerspital-Gelände gegraben - und damit buchstäblich durch Ambergs frühzeitliche Geschichte. Die Wissenschaftler konnten herausfinden, dass es auf dem Areal bereits im achten Jahrhundert vor Christus eine Siedlung gab. 1317 begann der Bau des Bürgerspitals. Auf dem Gelände wurden Tausende Skelett-Überreste gefunden, ein gut erhaltenes Keltengrab, ein Spielzeugpferd und vieles mehr.

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