An dessen Gedenkstein an der Bergauffahrt, nahe des Antoniweges, versammelten sich am Sonntag Weggefährten und Parteifreunde, um des großen Paneuropäers zu gedenken. Vor sechs Jahren, auf den Tag genau, war der Stein auf Anregung von Wolfgang Dandorfer enthüllt worden.
Dort, wo Aigner einst drei Europa-Eichen pflanzen ließ und wo ein Gedenkstein an sein Lebenswerk erinnert, traf sich die örtliche CSU. Aigners Todestag jährte sich zum 31. Mal. CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott freute sich, dass neben Aigners ältestem Sohn Heinz auch Maria Reindl an der Gedenkfeier teilnahm. Sie war viele Jahre der organisatorische Rückhalt Aigners in dessen Amberger Abgeordnetenbüro.
Aus lokaler Sicht würdigte Ott auch das politische Engagement Aigners für Amberg. Als Beispiele führte er die Förderung des Marienkrankenhauses und des D-Programms an und verwies auch auf das erfolgreiche Eintreten Aigners für den Bau der A 6. Heinrich Aigner habe zukunftsorientierte Politik gemacht und mit Erfolg für die Direktwahl des europäischen Parlaments gekämpft.
Ein weiteres Verdienst sei die Schaffung des Haushaltskontrollausschusses und des europäischen Rechnungshofs gewesen. Als Dank dafür legte Ott mit Doleschal am Gedenkstein ein Blumengesteck nieder.
„Die Zukunft kann man nur gestalten, wenn man die Geschichte kennt“, sagte Doleschal, für den das Treffen am Berg quasi sein Wahlkampfauftakt in Amberg war.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.