Das Kreuz dürfte einmalig in Amberg und der Umgebung sein, denn es ist mit 40 Leuchten für die 40 Tage der Fastenzeit versehen - ein wahrer Blickfang in der Barbarakirche während der gesamten Fastenzeit.
Das Kreuz wurde Ende der 1950er-Jahre in der Luitpoldhütte angefertigt und durch dortige Elektriker mit 40 Glühbirnen für die 40 Fastentage versehen. In der Amtszeit des damaligen Pfarrers Max Pollmann ab 1960 wurde es erstmals während der Fastenzeit vor dem mit einem violetten Tuch verhängten Altar während der Fastenzeit aufgehängt.
Durch die Nähe zur Luitpoldhütte war die Kirche St. Barbara günstig mit Elektrizität versorgt und somit konnte sich die Pfarrei bereits damals die aufwendige Beleuchtung des Kreuzes leisten.
Nach dem Ende der Amtszeit von Pfarrer Pollmann und dessen Tod 1986 geriet das Kreuz in Vergessenheit. Es wurde nicht mehr aufgehängt und im Keller eingelagert - lediglich der Hochaltar mit der hl. Barbara wurde weiterhin mit einem violetten Tuch verhüllt.
Zur Fastenzeit 2020 wurde nun das Kreuz wiederhergerichtet und von Michael Graubmann mit neuer Elektrik versehen. Seit dem Aschermittwoch hängt es heuer nach 30 Jahren Pause wieder über dem verhüllten Hochaltar in St. Barbara.
Zu den Gottesdiensten während der Fastenzeit dienstags um 17 Uhr und samstags um 16 Uhr ist das Kreuz beleuchtet.
Auch zu den Kreuzweggebeten an den Dienstagen der Fastenzeit vor der Abendmesse um 16.30 Uhr erstrahlt das beeindruckende Kreuz.














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