(roa) Auf dem Multifunktionsplatz hielt sich am Donnerstagabend ein Jugendlicher auf, der stark blutverschmierte Kleidung trug. Eine Passantin verständigte den Notruf, da sie vermutet hatte, dass der junge Mann mit Messerstichen verletzt worden war. Zwei Polizeistreifen und Rotes Kreuz rückten an. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der Jugendliche selbst mit dem Messer geschnitten hatte. Ein Arzt diagnostizierte keine lebensgefährlichen Verletzungen, jedoch war eine Behandlung im Krankenhaus aus medizinischen Gründen notwendig. Das Messer hatte der junge Mann nicht mehr einstecken und bis dahin war er laut Polizeibericht auch kooperativ.
Als der psychisch angeschlagene Mann jedoch in den Krankenwagen einsteigen sollte, rastete er völlig aus und trat und schlug wie wild um sich. Er wehrte sich mit massiver körperlicher Gewalt gegen die Polizeibeamten und Rettungskräfte. Letztlich fixierten ihn die Beamten, die mit Beleidigungen aller Facetten betitelt wurden. Der Notarzt verabreichte ihm ein Beruhigungsmittel. Erst dann konnten die notwendige medizinische Versorgung und der Transport ins Krankenhaus erfolgen. Letztlich bleibt zum Schluss festzustellen, dass vier Polizeibeamte, die als Helfer kamen, verletzt wurden. Ein Beamter ist aufgrund der Verletzungen sogar dienstunfähig.













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