Amberg
18.05.2020 - 14:50 Uhr

Hilfe in Corona-Zeiten: Amberger Firma Kunze verkauft 12.000 Masken

Die Amberger Firma Kunze hat 32.000 FFP2-Schutzmasken aus China erhalten und damit die Stadt und den Landkreis beliefert. 12.000 der hochwertigen Masken sind übrig – und können von Bürgern und Firmen bestellt oder direkt abgeholt werden.

Die Brüder Christoph (links) und Christian Kunze, Geschäftsführer der Walter Kunze GmbH, haben FFP2-Masken aus bestellt - und sind dabei auf fälschlicherweise erhobenen Zollgebühren sitzen geblieben. Bild: Walter Kunze GmbH
Die Brüder Christoph (links) und Christian Kunze, Geschäftsführer der Walter Kunze GmbH, haben FFP2-Masken aus bestellt - und sind dabei auf fälschlicherweise erhobenen Zollgebühren sitzen geblieben.

Die Firma Kunze bietet rund 12 000 Mund-Nasen-Masken der Klasse FFP2 zum Verkauf an. Das Angebot richtet sich laut Geschäftsführer Christian Kunze an Privatpersonen wie auch an Firmen. „Die Masken stammen aus chinesischer Produktion und haben ein offizielles Dekra-Prüfzertifikat mit Siegel“, informiert Kunze.

Als die Corona-Pandemie im April in Deutschland ihren bisherigen Höhepunkt erreichte, organisierte der Oberpfälzer Hersteller von Dekoartikeln und Verpackungsmaterialien bereits die Lieferung mehrerer tausend Masken an die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landkreises. „Wir haben über unseren chinesischen Lieferanten Kontakt zu einer Firma aufgebaut, die Masken für die niederländische Regierung produziert. So ist es uns gelungen, eine Lieferung von 32 000 Masken zu erhalten.“ Jeweils 10 000 Masken gab Kunze an die Stadt Amberg sowie den Landkreis ab. Die restlichen Masken seien übrig.

Beim Transport kam es zu Problemen mit dem Zoll. „Wir mussten 12 Prozent Gebühr für medizinische Masken bezahlen, obwohl die Masken nur für den nicht-medizinischen Sektor geeignet sind“, erklärt Kunze. Weil dafür nur die Hälfte an Gebühren fällig sind, ist die Firma auf Kosten sitzen geblieben.

Weitere Infos zu den Masken gibt es unter www.oberpfalzmaske.de

 
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