Notfall am Dachlandeplatz des Klinikums St. Marien in Amberg: Ein Hubschrauber fängt Feuer, als er im Landeanflug ist. Die Besatzung gilt als vermisst. Dieses Szenario war glücklicherweise nur gestellt. Um zu üben. Die hauseigene Feuerwehr des Klinikums war gefordert. Doch nicht nur die. Auch die Stadtteilfeuerwehren aus Raigering und Karmensölden wurden zur Unterstützung angefordert.
Die anrückenden Feuerwehrfahrzeuge wurden anschließend durch die Betriebsfeuerwehr St. Marien eingewiesen und zum Unglücksort gebracht. Schnell konnten die vermissten Personen, dargestellt durch Puppen, durch die beiden Angriffstrupps gefunden und gerettet werden. Neben der Menschenrettung galt es, einen Löschangriff in großer Höhe auf dem Landedeck zu üben. Neben der Löschanlage wurde auch die Steigleitung genutzt.
"Ziel unserer Übung ist das Zusammenspiel von Betriebs- und Stadtteilfeuerwehr. Es geht dabei mehr um die Einsatztaktik als die Feuerwehrtechnik", wird Marc Bigalke, Leiter der Betriebsfeuerwehr Klinikum St. Marien und Leiter der Zentralen Notaufnahme, in einer Mitteilung aus dem Krankenhaus zitiert. Thomas Penzkofer, Kommandant der Feuerwehr Raigering und an diesem Abend Einsatzleiter der Feuerwehr, hatte insgesamt 35 Feuerwehrleute zu koordinieren. "Sinnvoll ist die Ergänzung und Unterstützung durch die Betriebsfeuerwehr, denn wegen der Größe und der Komplexität des Klinikums ist es unabdingbar, dass ortskundige Personen uns unterstützen." Unterstützt wurde er durch den Kommandanten der Feuerwehr Karmensölden, Stefan Hanauer.













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