17.09.2018 - 14:16 Uhr
AmbergOberpfalz

Ideen der Amberger gefragt

Amberg sieht sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Wichtig ist den Verantwortlichen im Rathaus die weitere Entwicklung als Wohn-, Einzelhandels- und Gewerbestandort. Dabei geht es nicht nur um die Altstadt.

Symbolbild.

Amberg.(exb) Die Handlungsfelder und Ziele wurden im Juni dieses Jahres dem Stadtrat vorgestellt und in einer Broschüre zusammengefasst. Hintergrund dessen ist das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Nun geht es laut Thomas Graml von der Pressestelle der Stadt darum, "konkrete Konzepte für bestimmte Teilbereiche zu diskutieren und weiterzuentwickeln". Dafür sind im Oktober drei Veranstaltungen geplant, zu denen die Amberger ausdrücklich eingeladen werden. Sie sollen ihre Ideen und Anregungen in die Planung einbringen. Eine Anmeldung ist laut Graml nicht notwendig.

Das erste Wirtshausgespräch, so heißt es in dem Schreiben, findet am Montag, 1. Oktober,im Dreifaltigkeitsviertel statt. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Mensa des Gregor-Mendel-Gymnasiums, Eingang Dreifachturnhalle an der Krumbacher Straße. Graml: "Das Wirtshausgespräch wird sich mit Vorschlägen und Ideen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes entlang der Regensburger Straße und gleichzeitig aber auch mit den Themen der zukünftigen Entwicklung und Belebung des Dreifaltigkeitsviertels auseinandersetzen."

Für Mittwoch, 10. Oktober,ist "eine Planungswerkstatt für die Altstadt" anberaumt. Start ist um 18.30 Uhr im Casino-Saal beim Stadttheater. Eine besonders wichtige Fragestellung des Entwicklungskonzepts sei die zukünftige Gestaltung des Stadtzentrums. Die Fragen dabei lauten: Wie können die Vitalität und damit die Nutzungsvielfalt im Hinblick auf Gastronomie und Einzelhandel der Innenstadt gefördert werden, ohne bestehende Konflikte mit den Anwohnern zu verschärfen? Wodurch lässt sich die Aufenthaltsqualität, Zugänglichkeit und Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer verbessern? Wie kann das innerstädtische Parken verträglicher organisiert werden und wie kann die Altstadt als beliebter Wohnstandort gefördert werden? Antworten und Lösungsansätzen sollen diskutiert werden.

Das zweite Wirtshausgespräch beginnt am Montag, 15. Oktober,um 18.30 Uhr im Pfarrsaal Luitpoldhöhe (Dr.-Robert-Strell-Straße 38). In der Mitteilung aus dem Rathaus steht: "Das Wohngebiet hat aufgrund seiner abgeschnittenen Lage am Hang in direkter Nachbarschaft zur Schwerindustrie besondere Herausforderungen zu meistern. Gleichzeitig befindet sich die Luitpoldhöhe in unmittelbarer Nähe zum Erzberg und zur Vils-Landschaft, die wichtige Naherholungsbereiche für die Bevölkerung der Gesamtstadt darstellen."

Eine wesentliche Fragestellung werde die Verknüpfung und Anbindung von Luitpoldhöhe an die Stadt und an die Naherholungsgebiete sein. Gleichzeitig gehe es um die Entwicklung und Aufwertung der Siedlungsbereiche im Stadtteil.

Organisiert und moderiert werden alle Veranstaltungen von Mitarbeitern der Münchener Stadtplanungs-Gesellschaft Dragomir. Anregungen für die Fachplaner können unter ISEKAmberg[at]dragomir[dot]de vorab per E-Mail formuliert werden.

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