04.09.2018 - 18:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Der IG pressiert's

Aus Fehlentwicklungen lernen und für Amberg die richtigen Konsequenzen ziehen - so könnte man das Ziel der Podiumsdiskussion formulieren, zu der die IG menschengerechte Stadt für den 14. September einlädt. Externer Sachverstand kommt auch.

Derzeit ist es eine Brache, doch nach dem Willen der IG menschengerechte Stadt soll das Bürgerspitalareal bzw. das darauf verfolgte Projekt Ausgangspunkt für eine nachhaltige Stadtentwicklung werden.

(ll) Das Fazit klingt fast poetisch: "Erforderlich ist jetzt ein unbeirrbarer Glaube der Amberger Entscheidungsträger an die Stärken ihrer wunderbaren historischen Stadtmitte." Dieser Satz stammt aus einer Pressemitteilung der Interessengemeinschaft menschengerechte Stadt, die sie zu der von ihr organisierten Podiumsdiskussion unter dem Motto "'s pressiert!" am Freitag, 14. September, herausgab. Ab 19 Uhr geht es bei der Veranstaltung im Ringtheater um das Thema "Bürgerspitalprojekt als Ausgangspunkt für eine nachhaltige Stadtentwicklung".

Als Zugpferd des Abends hat die IG den Bayreuther Professor Rolf Monheim verpflichtet. Der Stadtplaner sowie Handels- und Mobilitätsforscher führt mit einem Vortrag in das Thema ein. Monheim hat sich laut IG intensiv mit historischen Innenstädten mit einem reizvollen Stadtbild beschäftigt und wird am Beispiel des Bamberger "Quartiers an den Stadtmauern" erläutern, wie ihr Potenzial "durch unzeitgemäße Investorenprojekte immer wieder gefährdet" wird. Dieses Beispiel verdeutliche "die wichtige Aufgabe der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, um einer nachhaltigen Stadtentwicklung hinderliche Wahrnehmungsverengungen der Investoren und Politiker auf ökonomische Verwertungsinteressen zu überwinden". Monheim wird an diesem Abend auch seine Schlussfolgerungen und Vorschläge für Amberg präsentieren.

Neben Monheim sind die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen auf das Podium geladen. Moderator ist AZ-Redakteur Andreas Ascherl.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp