03.04.2020 - 11:34 Uhr
AmbergOberpfalz

IHK Amberg-Sulzbach: Belegschaften halten zusammen

Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben steht aufgrund der Coronakrise weitgehend still. Was die IHK jedoch als positiv verzeichnet: Unternehmen erleben eine beeindruckende Solidarität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter.

Rolf Pfeiffer, Vorsitzender des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach sagt: „Angesichts der aktuellen Situation setzen die Betriebe alles daran, um die Beschäftigung ihrer Mitarbeiter zu sichern und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre Teams zu schaffen.“
von Markus Bleisteiner Kontakt Profil

Die ostbayerische Wirtschaft trifft die Pandemie über alle Branchen hinweg mit voller Härte. Auch in der Region Amberg-Sulzbach erwarten die Unternehmen deutliche Einbrüche. Bund und Länder haben ein beispielloses Hilfspaket geschnürt, um die Betriebe angesichts der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg zu unterstützen. Direkte Soforthilfen oder die Aussetzung von Steuerzahlungen sollen dafür sorgen, dass jeder – vom Soloselbstständigen bis zum Global Player – seine laufenden Kosten bestreiten kann und die heimische Wirtschaft so vor einer Pleitewelle bewahrt wird, heißt es in einer Presseinfo der IHK.

Was besonders Mut macht: Die Menschen in Amberg-Sulzbach halten fest zusammen. "Die Mitarbeiter bleiben Herzstück der Unternehmen", das bestätigt Rolf Pfeiffer, Vorsitzender des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach: „Wir erleben in den Unternehmen eine beeindruckende Solidarität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Durch Flexibilität und mit außergewöhnlichen Lösungen tragen sie dazu bei, diese schwierige Situation zu meistern. Das stimmt zuversichtlich, die noch zu erwartenden schwierigen Wochen letztlich gemeinsam erfolgreich zu überstehen.“

Diese herausfordernde Zeit zeige jedoch ebenfalls die Anpassungsfähigkeit und Stärken der regionalen Wirtschaft auf. Neue Arbeitsfelder und digitale Zusammenarbeit haben sich in den vergangenen Wochen rasant entwickelt, heißt es. „Angesichts der aktuellen Situation setzen die Betriebe alles daran, um die Beschäftigung ihrer Mitarbeiter zu sichern und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre Teams zu schaffen. Wo es möglich ist, befindet sich beispielsweise ein Großteil der Beschäftigten im Homeoffice“, betont Markus Frauendorfer, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach. Auch die Möglichkeit zur Kurzarbeit werde umfassend genutzt, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Trotz allem bleibe es ein Wettrennen mit der Zeit, so Pfeiffer. Das Rettungspaket für die Unternehmen könne nur ein erster Schritt sein. Für einen schnellen Wiederaufschwung nach der Krise brauche es Initialzündungen des Staates für die Wirtschaft, zum Beispiel in Form steuerlicher Anreize sowie pragmatische Strategien.

Wie diese aussehen können, darüber müssen sich alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft schon jetzt Gedanken machen – auch wenn niemand genau weiß, wann das öffentliche Leben wieder hochgefahren werden kann. Die IHK unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe über Experten-Hotlines und einem breiten Informationsangebot unter www.ihk-regensburg.de/corona.

„Durch Flexibilität und mit außergewöhnlichen Lösungen tragen die Mitarbeiter dazu bei, diese schwierige Situation zu meistern“, sagt Markus Frauendorfer, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Amberg-Sulzbach.

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