Amberg
15.11.2018 - 13:37 Uhr

Integrative Onkologie: Erste Kasse zahlt

Eine Krebserkrankung verändert das Leben komplett. Deshalb hat das Klinikum St. Marien neben der klassischen Psychoonkologie die Integrative Onkologie ins Programm aufgenommen.

Alternative Angebote sollen neben der klassischen Schulmedizin helfen, die Lebensqualität der Krebspatienten nachhaltig zu verbessern. Bild: Gräß/Klinikum
Alternative Angebote sollen neben der klassischen Schulmedizin helfen, die Lebensqualität der Krebspatienten nachhaltig zu verbessern.

Doris Kölbl ist die Koordinatorin. Wie sie mitteilt, wurden die Behandlungen, die über das Angebot der klassischen Schulmedizin hinausgehen, aus Spenden finanziert. Mittlerweile, so heißt es aus dem Klinikum, konnte mit der DAK eine erste Krankenkasse als Unterstützer gewonnen werden. Bereits seit April gebe es eine Kooperationsvereinbarung. Jetzt haben laut einem Schreiben aus St. Marien die ersten beiden DAK-Patienten das Angebot in Anspruch genommen. "Wir hoffen für unsere Patienten, dass diesem Beispiel noch weitere Krankenkassen folgen werden und wir das Angebot auch noch weiter ausbauen können", wird Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger zitiert. Doris Kölbl sagt aber auch: "Um das Angebot dauerhaft etablieren zu können, sind wir aber auch in Zukunft noch auf Spenden angewiesen."

Doris Kölbl, Koordinatorin der Integrativen Onkologie am Klinikum St. Marien Amberg. Bild: Gräß/Klinikum
Doris Kölbl, Koordinatorin der Integrativen Onkologie am Klinikum St. Marien Amberg.
 
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